Tourismus-Arbeitskreis für „Komet“-Region

Großbreitenbach  Ergebnisse sind Grundlage von Förderanträgen

Die Arbeitsgruppe Museen mit Kerstin Neugebauer (links) Heinz Liebermann (mitte) und Annelie Wilhelmi (rechts).

Die Arbeitsgruppe Museen mit Kerstin Neugebauer (links) Heinz Liebermann (mitte) und Annelie Wilhelmi (rechts).

Foto: Karl-Heinz Veit

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Wie ein Kometenschweif ziehen sich all die bereits erfolgten Beratungen, Werkstätten, Ortsbegehungen, Projektstudien, Diskussionen im Zusammenhang mit dem „Komet- Projekt“ der acht Orte rund um Großbreitenbach, in die Länge. Doch nur durch eine gute Vorbereitung und sorgfältig erarbeitete Dokumente, gibt es Hoffnungen, dass in zwei Jahren vielleicht Fördergelder fließen.

So hörte sich der Grundtenor auch beim jüngsten „Komet-Tourismus-Workshop“ am Montagabend in der Gaststätte Fuchsbau an. Manfred Koch, Großbreitenbachs umtriebiger Unternehmer und Wirtschaftsehrensenator, wünschte sich in der Vorstellungsrunde der Teilnehmer „weniger Worte und mehr Taten“. Zuerst müsse in den Köpfen Klarheit darüber herrschen, dass der Tourismus in Thüringen und besonders in der Region um den Rennsteig „der Wirtschaftsfaktor mit Zukunft“ ist.

Zwei Stunden berieten drei Arbeitsgruppen über „Wanderwege“ , über die regionale Museumslandschaft und über den Fahrradverkehr und das Radwegenetz. Heike Oertel vom Rennsteig-Hotel „Kammweg“ beschwor in einem leidenschaftlichen Beitrag den Zusammenhalt und die eigentlich selbstverständliche Kooperation zwischen allen Tourismuspartnern und Gemeinden, wo große Potenziale, die nichts kosten, noch längst nicht erschlossen oder gar ausgeschöpft sind. Altenfelds Bürgermeister Peter Grimm (SPD) betonte die Notwendigkeit gegenseitiger Hilfe der Kommunen, die es seit jeher in Ansätzen gibt und die in der künftigen Landgemeinde das Geschäftsmodell kommunaler Politik sein wird. Heinz Liebermann, bekannt als „Buckelapotheker“, redete einem Modell des „Lebensmuseum“ das Wort, wie er es in anderen Ländern funktionstüchtig erlebte.

Modell „Lebensmuseum“ funktioniert anderenorts

Erste Ansätze dafür gibt es hier in den Museen und Heimatstuben mit dem Zentrum Großbreitenbach. Diese Ansätze, wo auch kluge und ambitionierte Besucherlenkung eine Rolle spielt, sollten unbedingt weiter verfolgt werden, wofür jedoch Geld und Personal gebraucht wird.

Beim Fahrradverkehr sind die vielfältigen Interessen der einzelnen Radfahrergruppen in Rechnung zu stellen. Radwanderer, Pendler, Radsportler oder Familien mit Rad fahrenden Kindern müssten sich bei der Radwegplanung, beim Ausbau der Strecken, sagte Katharina Cherubin. Die zusammengefassten Diskussionsergebnisse sollen in die Dokumentation der Thüringer Landgesellschaft einfließen und als Grundlage für Fördermittelanträge dienen.

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