240 Kinder zogen im Kurpark von Station zu Station

Bad Berka  Die Sieger bei den diesjährigen Waldjugendspielen des Forstamtes Bad Berka kamen gestern aus Isseroda und Apolda

An der Station mit dem Ettersberg-Revierförster Sebastian Seidl (2. von links) ging es um Teamwork: Die Kinder (hier die Grundschule Schöndorf) reichten Holzscheiben nach vorn durch und bewegten sich auf denen in Sprüngen vorwärts. Foto: Michael Grübner

Foto: zgt

Die Grundschule Isseroda und das Förderzentrum Apolda haben sich die großen hölzernen Sieger-Eulen bei den diesjährigen Waldjugendspielen des Forstamtsbereiches Bad Berka geholt. Ihre Mannschaften sammelten gestern Vormittag im Bad Berkaer Kurpark an 14 Stationen die meisten Wettbewerbs-Punkte. Insgesamt hatten zehn Grundschulen und drei Förderzentren der Region ihre Viertklässler an den Start geschickt – 240 Kinder tobten somit durch den Kurpark. Nur die Ganztagsschule Milda war, wie schon im Vorjahr, trotz Zusage nicht erschienen. „Wir werden sie wohl nicht noch mal einladen. Dann lassen wir lieber Schulen, die wir jetzt vertrösten mussten, mit mehreren Klassen antreten“, quittierte der Bad Berkaer Forstamtsleiter Jan Klüßendorf diese Enttäuschung.

Sein Team bot personell so ziemlich alles auf, was es zu bieten hat: Jede Station bekam mindestens einen Betreuer und jede Schulmannschaft einen „Waldpaten“ zur Seite gestellt, der sie auf der großen Runde von Station zu Station begleitete. Vom Forstarbeiter bis zur Bürokraft waren alle im Einsatz. Partner der Waldjugendspiele, die in allen Thüringer Forstämtern zeitlich versetzt stattfinden, ist die Schutzgemeinschaft Deutscher Wald, deren Mitarbeiter Bernd Wienrich und Andrea Krining in Bad Berka den „Späherstand" betreuten, an dem die Kinder je fünf Säugetier- und Vogelarten erkennen sollten.

„Das macht jedes Mal einen Riesenspaß, auch die Vorbereitung, wenn es in den letzten zwei Tagen dann richtig Hochdruck gibt.“ Apropos: Das Wetter war einmal mehr auf der Seite der Organisatoren, über dem Kurpark strahlte die Sonne. Die 500 Regen-Ponchos, die das Forstamt vor Jahren zum Start der Wettkampfreihe von der Thüringer Allgemeinen gesponsert bekommen hatte, mussten noch nie zum Einsatz kommen.

Endstand, Förderzentren: 1. Apolda 176,5 Punkte, 2. Blankenhain 163,4, 3. Herderschule Weimar 155,9. Grundschulen: 1. Isseroda 175,9, 2. Tannroda 173,1, 3. Rastenberg 172,2, 4. Blankenhain 167,7, 5. Kranichfeld 165,4, 6. Berlstedt 164,9, 7. Mellingen 164,2, 8. Bad Berka 163,6, 9. Schöndorf 154, 10. Falk 151,8.

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