Nohra. Unter dem Applaus von 80 Gästen wurde die Heimatstube Nohra eröffnet

Ihr kleines Häuschen hinter der alten Schule in Nohra bewohnte Erna Harnisch bis 2002 unter bescheidenen Bedingungen. Selbst am Ende ihres Lebens sehnte sich die Kräuterkennerin nicht nach mehr Komfort. Dass die betagte Dame bis zuletzt zufrieden war mit ihrem Kachelofen und den kleinen Räumen, dass das Haus daher nahezu unverändert blieb, ist einer von vielen glücklichen Umständen. In Nohra spielten sie so günstig zusammen, dass daraus ein Heimatmuseum entstehen konnte, das diesen Titel in jeder Hinsicht verdient.