Asbach-Sickenberg. Das neue Jahr ist für das Grenzmuseum Schifflersgrund in Asbach-Sickenberg und seinen Trägerverein, den Arbeitskreis Grenzinformation, mit großen Erwartungen und Hoffnungen verbunden. „Die Pläne zur Umge-staltung, Modernisierung und Neuordnung des wohl ältesten deutschen Grenzmuseums treten in diesem Jahr in eine entscheidende Phase“, sagt der Vorsitzende Wolfgang Ruske.

Abgeschlossen werden soll möglichst der Bau des ersten festen Gebäudes mit dem Namen „Eichsfeldcenter“, der sich aufgrund spärlicher Finanzmittel schon eine Weile hinzieht. Im Herbst konnte erst einmal Richtfest gefeiert werden. Im Januar, so Ruske, werde der neue Fachbeirat tagen, der für die Neukonzeption der Gedenkstätte einberufen wurde. Er solle beim Bund eine Förderung beantragen. „Darüber hinaus wird die pädagogische Arbeit mit einem ­neugestalteten Bildungsangebot und einer Vielzahl von Projekten – vor allem für Schulklassen und Jugendgruppen – weiter forciert“, berichtet der Vorsitzende. Zum Beispiel solle es im März zwei Jugendcamps geben. Ein „Museumsführer für Kinder“, der vom Bundesprogramm „Demokratie leben!“ unterstützt wurde, liege bereits vor.