Jena. In Thüringen beträgt der Anteil der Single-Haushalte mehr als 40 Prozent, Tendenz steigend. Ob damit immer soziale Isolation verbunden ist, weiß Philipp Kersten vom Institut für Psychologie an der Friedrich-Schiller-Universität.

Jeder fünfte Erwachsene in Deutschland lebt allein und die Zahl steigt. In Thüringen beträgt der Anteil der Single-Haushalte inzwischen mehr als 40 Prozent. Doch führt das zwangsläufig in soziale Isolation und Einsamkeit, von der inzwischen selbst die Weltgesundheitsorganisation als Pandemie des 21. Jahrhunderts spricht? Philipp Kersten vom Institut für Psychologie der Universität Jena gibt über eine von ihm geleitete Studie Auskunft, die das genauer untersucht hat.