Aufräumen nach Sturm „Friederike“

Ilm-Kreis  Schadholz soll jetzt aus den Wäldern geholt werden. Forstamt warnt vor „wildem Aktionismus“

Nach dem Sturm „Friederike“ beginnt jetzt das Aufräumen von mehreren Tausend Kubikmetern Schadholz im Wald, informiert das Forstamt Erfurt-Willrode. Das Forstamt appelliert dringend an alle Waldbesitzer, ihre Wälder auf Sturmschäden zu überprüfen und die Aufarbeitung des lebensgefährlichen Sturmholzes gemeinsam zu organisieren.

Auf keinen Fall solle man das Sturmholz im „wilden Aktionismus“ selbst aufarbeiten. „Das ist lebensgefährlich und Arbeit für professionelle Firmen“, warnt Forstamtsleiter Chris Freise: „Am wichtigsten ist jetzt die Zusammenarbeit der betroffenen Waldbesitzer, um die Aufarbeitung des Schadholzes gemeinsam, flächenübergreifend und sicher anzugehen.“ Nur so könne die richtige Technik eingesetzt und der Sturmschaden bewältigt werden. Betroffene Gemeinden und die Forstbetriebsgemeinschaften werden jetzt kurzfristig zu Info-Veranstaltungen eingeladen, „um auch nicht organisierte Waldbesitzer mit ins Boot zu holen“, so Freise. Schließlich habe sich der Sturm an keine Katasterkarten gehalten .

Bei Fragen von Waldbesitzern steht das Forstamt Erfurt-Willrode unter Tel. (036209) 4 30 20 zur Verfügung

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