Bed Rock Five: 20 Jahre Rock‘n Roll

Weimar  Eine launige Geburtstagsparty mit melancholischen Einsprengseln am Ort des ersten Auftritts der Weimarer Band

Ein besonderes Geschenk: Elvis überreicht die Master CD von „Dnepr Roll“ an Bassmaik: „Sie hing bisher in Ehren bei mir. Ich denke, sie gehört zu euch.“

Ein besonderes Geschenk: Elvis überreicht die Master CD von „Dnepr Roll“ an Bassmaik: „Sie hing bisher in Ehren bei mir. Ich denke, sie gehört zu euch.“

Foto: Michael Baar

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Drei Mal haben sie inzwischen Band-Jubiläum gefeiert. Mit dem 20-Jährigen nähern sie sich langsam dem Silbernen. Zum runden Geburtstag kehrten Bed Rock Five erneut an den Geburtsort der Fünf (plus Eins) aus dem Felsengrund zurück: in die „Schütze“, die heute offiziell Projekt Eins heißt.

Bei einem Bandgeburtstag ist die Musik natürlich das Wichtigste. Bei einem Runden darf es aber auch etwas Melancholie sein. Da hielt beispielsweise Kay, der Bruder von Band-Gründer Bassmaik, eine rührende und erkenntnisreiche Rede auf sein Brüderchen. Nur eingefleischte Fans wussten schließlich, dass die beiden Gründungsmitglieder aus dem Jahr 1997 im gleichen Jahr bereits als „Bullshit Rock‘n Roll Combo“ in Wohlsborn aufgetreten waren.

Noch im gleichen Jahr stieß Elvis (Maik Thon) zur Band aus dem Bed Rock – und verließ sie 2003 wieder. Spätestens der Geburtstag zeigte, dass sie doch nicht voneinander lassen können. Elvis überreichte als Geburtstagsgeschenk die Master CD ihrer ersten eigenen Scheibe, die bislang in seinem Clubraum hing: „Dnepr Roll“. Da fehlte nur noch eine Geburtstagstorte. Und auch die gab es. Sie kam von Bäckermeister Thomas Rose in Form eines rot-weißen Pickups, wie ihn die Band wohl gern als Tourbus hätte.

Musik fehlte dagegen während der ganzen Geburtstagsparty nicht. Mit Cowboy Bob and Trailer Trash sowie Alley and the Gators als musikalischen Gästen hätten die Jubilare den Nerv des Publikums in ganzer Bandbreite gar nicht besser treffen können, um schließlich den eigenen Auftritt als krönenden Abschluss aufzusparen.

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