Creuzburg bekennt sich zu Mihla

Creuzburg  Ausschuss revidiert Aauftrag an VG

Der Hauptausschuss der Stadt Creuzburg hat sich am Donnerstag eindeutig zu den Zukunftsplänen mit Mihla bekannt. „Ein anderes Vorgehen stand für uns Creuzburger nie zur Debatte. Mehrheitlich soll der Umbau der Schule nicht über einen Erbpachtvertrag mit der Verwaltungsgemeinschaft (VG) realisiert werden“, heißt es in einer Stellungnahme aus dem Ausschuss. Auf SPD-Antrag nahm der Ausschuss einen Beschluss zurück, der die VG beauftragt hatte, den Kostenrahmen für den Umbau der Schule zum Verwaltungssitz zu ermitteln. Damit liegt der Ball wieder dort, wo er hingehört, in Creuzburg, so Stadtrat Lutz Kromke.

Um den richtigen Weg der Finanzierung des Umbaus zu ermitteln, sei es wichtig, alle Varianten zu beleuchten, sagt Creuzburgs Bürgermeister Ronny Schwanz (CDU) „Hierbei ist es nicht gut, bei einer Variantenuntersuchung gleich von Vertrauensbruch zu sprechen“, entgegnet er Mihlaer Vorwürfen.

Am 11. April sind Stadtrat und Gemeinderäte eingeladen, um die weitere Vorgehensweise zu besprechen und alle Ungereimtheiten aus der Welt zu schaffen. Der Zusammenschluss mit Mihla und Ebenshausen sei allen Stadträten wichtig, um ein starkes Amt Creuzburg aufzubauen. Auch Schwanz stehe voll hinter diesen Beschlüssen. Es sei wichtig miteinander zu reden – statt übereinander.