Demonstration gegen Abschiebung: Rund 50 Flüchtlinge ziehen durch Apolda

Apolda  Rund 50 Flüchtlinge und Unterstützer protestierten unter anderem gegen die Abschiebung aus Deutschland und für eine bessere Unterbringung. Begleitet von Einsatzkräften der Polizei liefen die Demonstranten vom Bahnhof zum Landratsamt und zum Puschkinplatz.

Unter Polizeigeleit bewegte sich der Tross vom Bahnhof aus in Richtung Landratsamt und Puschkinplatz.

Unter Polizeigeleit bewegte sich der Tross vom Bahnhof aus in Richtung Landratsamt und Puschkinplatz.

Foto: Sascha Margon

Zu einer Demonstration am Samstag in Apolda hatte die Bewegung „The Voice“ aus Jena aufgerufen. Nach polizeilichen Angaben beteiligten sich an der Kundgebung rund 50 Personen, deren überwiegender Anteil mit dem Zug angereist war. Begleitet von Einsatzkräften der Polizei liefen die Demonstranten vom Bahnhof zum Landratsamt und zum Puschkinplatz. An den drei Stationen protestierten sie unter anderem gegen die Abschiebung aus Deutschland und für eine bessere Unterbringung.

In einem Schreiben heißt es dazu: „Wir, die Flüchtlinge in Apolda und in Thüringen, fordern unbedingten Respekt für unsere verfassungsmäßig garantierten Rechte auf Menschenwürde. Diese Rechte beinhalten unser Recht auf sicheren Aufenthalt, Sicherheit, das Recht zu arbeiten, das Recht auf privaten und menschenwürdigen Wohnraum hier in Apolda und wo auch immer wir uns entscheiden, leben zu wollen.“ Bis auf einige Wortgefechte an der Freitreppe vor dem Bahnhof mit Zuschauern blieb die Demo ohne weitere Zwischenfälle.