Die vielen kleinen Helferlein für unterwegs

Apps und Gadgets erleichtern den Camping-Urlaub

Ob mit Zelt, Wohnwagen oder Wohnmobil, Apps und Gadgets können im Camping-Urlaub sehr nützlich sein.

Ob mit Zelt, Wohnwagen oder Wohnmobil, Apps und Gadgets können im Camping-Urlaub sehr nützlich sein.

Foto: Caravaning Informations GmbH

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Ob kurzer Wochenendtrip ans Meer, ein Roadtrip durch Skandinavien oder eine Radtour entlang an der Donau bis nach Wien. Kaum werden die Tage wärmer, steigt bei vielen Deutschen mit dem Reise- auch das Camping-Fieber.

In Zeiten von Smartphones und Tablets sind umständliche Klappkarten, schwere Atlanten und gedruckte Campingplatzführer passé - wenn man denn die richtigen Apps ins Smartphone-Gepäck packt.

Ein Klassiker auf längeren Reisen ist die Suche von Camping- oder Stellplätzen für Wohnwägen und Wohnmobile. Oft möchte man sich ja bei einem Trip mit vielen Ortswechseln nicht zeitlich festlegen und flexibel bleiben. Da gibt es zum Beispiel Apps wie Womo-Stellplätze.eu, Park4Night oder Campercontact. Auch der ADAC bietet beispielsweise eine entsprechende App an.

Wer nicht nur auf Apps setzen möchte, dem können andere Camper im Netz helfen. Empfohlen wird zu Fragen rund um Campingmöglichkeiten in Europa die Facebook-Gruppe „Stellplätze und Campingplätze Empfehlungen“ mit fast 20 000 Mitgliedern.

Welche Apps helfen unterwegs? Sinnvoll ist es sicher, eine gute Wetter-App zu installieren. das gilt auch für Apps, die die jeweiligen Vorschriften des Reiselands übersichtlich auflisten.

Was immer sehr weiterhilft, sind zum Beispiel die Dienste von „Via Michelin“ mit dem recht guten Mautrechner, „Rome2Rio“ oder „FetchMyWay“ für die Planung von Reisen mit unterschiedlichen Verkehrsmitteln sowie „GoogleMaps“ für die Navigation und Umkreissuche.

Außerdem werden „Bike Citizens“ oder „Strava“ für Radtouren, „CityMaps2Go“ zur besseren Orientierung in Städten und die umfangreiche Anwendung „OsmAndMaps“ für Hotspots, Adressen-Suchfunktion und Offline-Karten empfohlen.

Hat man am Zielort sein Zelt aufgeschlagen, den Wohnwagen abgestellt oder beim Caravan das Vordach ausgezogen, kann das Smartphone ebenfalls helfen. Von einigen Anbietern gibt es Apps, die wie eine Wasserwaage helfen, das Fahrzeug auszurichten.

Und wer ein Maximum an Sonnenlicht auf seiner Parzelle möchte, der kann sich auch per App am Sonnenstand orientieren und dann gezielt sein Fahrzeug danach ausrichten.

Wem der Fernsehempfang auch im Erholungsurlaub wichtig ist, der kann vor der Wahl seiner Parzelle mit einem Sat-Finder überprüfen, ob eine Baumreihe die Verbindung zum Satelliten versperrt. Doch man sollte nicht nur auf die Funktionalität seiner Apps auf Smartphone und Tablet vertrauen. Der Nutzer kann eine App übrigens anhand seiner Verhaltensweise auswählen: Ist der Nutzer oft auf Campingplätzen mit WLAN, so kann durchaus eine App genutzt werden, die viele Daten aus dem Netz lädt.

Ist bei den Reisezielen kaum WLAN verfügbar, solle der Nutzer Wert darauf legen, dass die Grundfunktionen auch ohne Internetzugang verfügbar sind.

Generell gilt für Gadgets: Spätestens nach dem ersten Urlaub merkt man, was wirklich benötigt wird und was nur unnötiger Ballast ist.

Und da hilft dann auch ein Rat direkt vom Nachbarn: Viele erfahrene Camper sind sehr hilfsbereit und haben notfalls auch das passende Utensil zum Ausleihen parat. dpa/ps

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