Dreiviertel Million Besucher beim Oktoberfest

Erfurt  ...

Auch im Dunkeln bot das Erfurter Oktoberfest einen wunderbaren Anblick. Hoch hinaus ging es auf der Schaukel und dem 55 Meter hohen Riesenrad. Foto: Paul-Philipp Braun

Auch im Dunkeln bot das Erfurter Oktoberfest einen wunderbaren Anblick. Hoch hinaus ging es auf der Schaukel und dem 55 Meter hohen Riesenrad. Foto: Paul-Philipp Braun

Foto: zgt

In einem Monat wird bereits der Weihnachtsbaum hier stehen. Hier, wo bis gestern das Riesenrad und 51 Schausteller die Besucher des Oktoberfestes in gute Stimmung brachten.

Sven Kaestner ist für all dies verantwortlich, dafür, dass nun der Abbau reibungslos funktioniert und dafür, dass hier bald der Baum stehen wird. „In einem Monat schon“, sagt er mehrmals kopfschüttelnd und lachend. Er leitet die Abteilung Märkte und Stadtfeste, in den vergangenen 14 Tagen war er mehr auf dem Domplatz unterwegs als in seinem Büro oder zu Hause. Doch genau das trägt zum guten Gelingen des Festes bei.

„In der Auswertung mit den Schaustellern äußerten sie sich sehr zufrieden“, sagt Sven Kaestner. „Alles war gut, es war ein erfolgreiches Oktoberfest.“

750 000 Besucher kamen seit dem 26. September. Das sind zwar nicht mehr als im Rekordjahr 2014, aber auch nicht weniger. „Damals hatten wir wirklich 14 Tage wunderbares Wetter, in diesem Jahr gab es zwei, drei nass-kalte Tage. Sonst wären es noch ein paar Besucher mehr gewesen“, sagt Sven Kaestner.

Allein am zweiten Sonnabend des Oktoberfestes, am 3. Oktober, seien 80 000 Besucher gekommen, „so viele wie nie zuvor an einem Oktoberfesttag“. Auch im Festzelt, das sich nicht wie bei Oktoberfesten in anderen Städten losgelöst von den Schaustellern befindet, sondern mittendrin im Geschehen, ist man mit der Zahl der Besucher und vor allem deren Durst durchaus zufrieden. „600 Fässer mit je 50 Litern“, fasst es Festzeltwirt René Geiger in Zahlen zusammen. Der Trend gehe weiterhin zur Mass. Oft konnten vor allem abends Gäste nicht mehr eingelassen werden, weil niemand mehr ins Zelt passte.

„Im Vergleich zur Anzahl der Besucher des Oktoberfestes war es friedlich“, schätzt Sven Kaestner ein. Durch die permanente Präsenz der Polizei vor Ort sei es zu keinen größeren Delikten gekommen. „Unser Sicherheitskonzept ist voll umfänglich aufgegangen.“

Seit heute Morgen werden die Fahrgeschäfte und Buden abgebaut, das 55 Meter hohe Riesenrad wird am Mittwochabend weg sein, das Zelt dann Anfang kommender Woche.

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