Druck-Werke Wormstedter Schüler in der Bibliothek

Apolda  Das aktuelle Kreativ-Projekt fand schon zur Eröffnung viel Beachtung

Der Lesesaal der Bibliothek verwandelte sich gestern Abend in eine Druckwerkstatt.

Foto: Klaus Jäger

Die richtige Verzahnung von Kunstunterricht und freier Kunstwerkstatt machte es möglich: Für die Mädchen und Jungen der Regelschule Wormstedt sind Papiermosaik, Hoch- und Tiefdruck, Wachskreide, Materialdruck, Monotypie und Initialiendruck keine Fremdwörter mehr. Vom Fünftklässler bis zur „Klasse 11“, den Absolventen 2017 also, haben viele das Abenteuer Druck erlebt. Und es ist durchaus sehenswert, was dabei herausgekommen ist.

Besichtigen kann man die Schülerwerke seit gestern Abend in der Bibliothek an der Dornburger Straße – dort hängen die Bilder verteilt in den Fluren. Und vielleicht nicht ganz von ungefähr ähnelt eine Arbeit den Druckgrafiken von Andy Warhol – immer neue Varianten von immer dem gleichen Motiv.

Zur Eröffnung verstärkte sich der Chor der Schule mit zwei Bläsern vom Orchester der Vereinsbrauerei. Den zahlreich erschienenen Gästen wurde Naschwerk gereicht. Als kompetente Gesprächspartner standen die kleinen Künstler selbst zur Verfügung. Aber auch Kunstlehrerin Natalie Brzezinski, Kulturagentin Sybille Hecht und die begleitende Künstlerin Theresa Berger waren anwesend. Natürlich auch Bibliotheksleiterin Katharina Anding, die sich freute, erneut ein Projekt der Wormstedter Regelschule präsentieren zu können. Mit dieser verbindet die Bibliothek ein Kooperationsvertrag, der auch über die Dauer des Kulturagenten-Programms (bis 2019) hinausreicht – Vorlesetage und Autorenwerkstätten inbegriffen.

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