Erfurter sollen mit eigenen Ideen die Buga mitplanen

Erfurt. Der Vorschlag von einem Höhensteg zum Petersberg-Plateau gab neuen Anstoß für Debatten. Nun sind auch die Ideen der Erfurter für die Buga gefragt.

Die Gera-Aue soll im Konzept der BUGA eine besondere Rolle spielen. Foto: Marco Schmidt

Die Gera-Aue soll im Konzept der BUGA eine besondere Rolle spielen. Foto: Marco Schmidt

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Bald dürfen sich Erfurter wünschen, wie die Gera-Aue bei Gispersleben zur Bundesgartenschau in sieben Jahren aussehen soll. Auch über die Idee des Stadtdezernenten Uwe Spangenberg, einen Höhensteg vom Domplatz hinauf aufs Petersberg-Plateau zu verlegen, sollen die Bürger der Stadt noch ausgiebig mitreden dürfen.

Das jedenfalls versprechen Kathrin Weiß, die Chefin der Erfurter Buga-Gesellschaft, und Stephan Purho, der für die Stadtverwaltung die Planung der Bundesgartenschau betreut. Beide suchen bereits sieben Jahre vor der Bundesgartenschau 2021 jede Gelegenheit, mit möglichst vielen Erfurtern über die Buga-Pläne ins Gespräch zu kommen.

Zu Beginn des kommenden Jahres sollen aber zunächst die Entwürfe für die neue Flusslandschaft im Erfurter Norden vorgestellt werden. Schon jetzt arbeiten Planer an den Vorlagen. Die könnten sich aber durchaus ändern, wenn Bürger mit eigenen Ideen überzeugen.

"Wir wollen die Erfurter so früh wie möglich mitnehmen. Auch wenn die Zeit bis zum Start der Gartenschau noch sehr lange scheint, ist es wichtig, schon jetzt Ideen zu sammeln, die aus der Anfangseuphorie entstehen", ist Kathrin Weiß überzeugt. Dafür habe ihre Gesellschaft die "Buga-Dialoge" ins Leben gerufen. Die nächste Runde soll im Frühjahr 2014 starten und die Pläne für die Gera-Aue zum Thema haben.

Einen Schritt weiter ist bereits der Verein der Buga-Freunde. Er nimmt die Erfurter in eigenen Aktionen mit auf dem Weg zur Bundesgartenschau. So begleiten schon seit dem Frühjahr 2013 die vom Verein gekürten Buga-Kinder alle Vorbereitungen auf das Veranstaltungsjahr.

Die Schau selbst werden die ersten Buga-Kinder schon als Schüler erleben. Ebenso jene, die der Verein im April 2014 neu in den Kreis aufnehmen will. "Durch die Kinder bleibt der Gedanke an die Buga 2021 bei den Erfurtern lebendig. Das motiviert sicher auch viele, eigene Ideen und Projekte mit in die Buga-Planung einzubringen", ist Andreas Frank von den Buga-Freunden überzeugt.

Der Förderverein werde selbst noch Projekte auf die Beine stellen, von denen einige auch nicht erst während der Gartenschau präsentiert werden. Schon jetzt begleiten die Buga-Freunde die Vorbereitungen mit einer Wanderausstellung. Vor allem aber wollen Frank und die anderen Mitglieder vom Verein Projekte unterstützen, bei denen sich Bürger selbst beteiligen können.

Solche Vorhaben könnten dann mit hoher Wahrscheinlichkeit auch über das Buga-Jahr hinaus Bestand haben. Nach solchen Projekten, die nach der Gartenschau weiterhin als Aushängeschild für Erfurt taugen könnten, suchen Buga-Gesellschaft und Stadt ebenso.

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