Feuer, Fackeln und flotte Sprüche

Neustadt  Neustadt am Rennsteig feiert Kirmes mit den beliebten Ständchen. An der Schießbude wartet ein Pokal

Max, Dennis, Frida, Paul, Kurt und Mirja (von links) zünden die Fackeln an und gehen zum Umzug durch Neustadt.Fotos: Andreas Heckel (3)

Max, Dennis, Frida, Paul, Kurt und Mirja (von links) zünden die Fackeln an und gehen zum Umzug durch Neustadt.Fotos: Andreas Heckel (3)

Foto: Andreas Heckel (3)

„30 – 60 – 90 – Stimmung – Kirmes“ – so lautete auch in diesem Jahr wieder der fast schon traditionelle und althergebrachte Schlachtruf der Kirmesburschen des Kirmesfördervereins Neustadt am Rennsteig. Die Kirmes – auch Kirchweihfest genannt – verbindet wie kein anderes Volksfest Spaß und Tradition. Und so zog der Kirmesbär mit seinen Begleitern am Freitagabend in Neustadt zum Gottesdienst auch wieder in die evangelische Michaeliskirche ein.

Saxofon und Orgel vor schmalem Publikum

Sonst hatten sich nur wenige Einwohner und Neugierige zur Andacht mit Pfarrer Fred Klemm aus Großbreitenbach in dem Gotteshaus eingefunden. Dabei sollten doch hier nicht nur Gebete und traditionelle Kirchenlieder erklingen.

Paula Rosen am Saxofon und Lisa Werlich an der elektrischen Orgel hatten den Jazz-Song „Moon River“ extra für diesen Anlass und das Publikum einstudiert.

Derweil gingen draußen am Festzelt auf der Festwiese schon die ersten Bratwürste über die Theke. Zur guten Tradition gehört nach dem Kirchweihgottesdienst auch der Fackelumzug durch den Ort. Max, Dennis, Frida, Paul, Kurt und Mirja liefen kräftig, bevor dann die „Rehbachtaler Musikanten“ endlich zum Aufbruch bliesen.

Am Samstagmorgen ab 9 Uhr zogen dann die Kirmespärchen von Haus zu Haus, tanzten und sangen ihre Ständchen. Viele der Einwohner hatten da bereits auf das Ständchen vor ihren Haustüren gewartet.

Heiß her ging es am Abend auf der Festwiese am Bierwagen und im Festzelt mit der Showband „Galaxy“. Der Sonntag wurde natürlich mit einem zünftigen Frühschoppen eingeleitet. Zum Familiennachmittag mit Spielen, Kinderprogramm und Blasmusik konnten sich die Jüngsten auf der Hüpfburg austoben. Dazu wurde Kaffee und hausgemachter Kuchen angeboten. Einen Pokal gab es schließlich auch zu gewinnen – und zwar an der Schießbude. Um 17 Uhr starteten die Veranstalter noch einmal mit ihren Kirmes-Sprüchen durch.

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