ICE muss in Erfurt Zwangsstopp wegen Corona-Infiziertem einlegen

Erfurt/Saalfeld.  Nach einem Corona-Fall hat ein ICE der Deutschen Bahn seine Fahrt am Mittwoch in Erfurt außerplanmäßig unterbrechen müssen.

Symbolbild

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Foto: Annette Riedl / dpa

In Erfurt musste am Mittwoch ein ICE eine rund zweistündige Zwangspause wegen eines Corona-Infizierten einlegen. Der Mann aus Berlin habe während der Zugfahrt sein positives Testergebnis erhalten, informierte die Bundespolizei. Alle aktuellen Entwicklungen im kostenlosen Corona-Liveblog

Der Zug wurde daraufhin am Erfurter Hauptbahnhof gestoppt und das Gesundheitsamt eingeschaltet. Der Betroffene sei daraufhin im Zug mit seinen Mitreisenden isoliert worden. Von Zugreisenden, die im selben Waggon saßen, wurden zudem Kontaktdaten aufgenommen, um mögliche Infektionsketten nachverfolgen zu können. Über den Vorfall hatte zuvor der MDR berichtet.

Wieder mehr Neuinfektionen im Land – Thüringen-Klinik betroffen

Nach zuletzt einstelligen Zahlen hat das Gesundheitsministerium am Donnerstag für Thüringen wieder deutlich mehr Corona-Neuinfektionen gemeldet. Innerhalb eines Tages wurden im Freistaat 22 neue Fälle bekannt, wie das Ministerium mitteilte.

Ein neuer Coronafall betrifft dabei die Thüringen-Klinik in Saalfeld. Eine Mitarbeiterin aus einem Sekretariat sei positiv auf Sars-CoV-2 getestet worden, informierte das Landratsamt. Es seien bereits 15 Kontaktpersonen aus dem Arbeitsumfeld in häusliche Quarantäne geschickt worden. Ein Ergebnis ihrer Tests stehe noch aus.