IG Unstrutbahn plant Sonderfahrten bis Donndorf

Roßleben. Die IG Unstrutbahn, die einen regelmäßigen touristischen Fahrplan auf der verwaisten Schienenstrecke aufbauen will, konnte den geplanten Kauf eines Triebwagens nicht umsetzen. Die Fahrzeuge, die man ins Auge gefast hatte, wurden nur im Dreierpack verkauft. Und das hätte die IG nicht

Roßleben. Die IG Unstrutbahn, die einen regelmäßigen touristischen Fahrplan auf der verwaisten Schienenstrecke aufbauen will, konnte den geplanten Kauf eines Triebwagens nicht umsetzen. Die Fahrzeuge, die man ins Auge gefast hatte, wurden nur im Dreierpack verkauft. Und das hätte die IG nicht bezahlen können, sagt Pressesprecher Klaus Pollmächer. Dafür stehe man jetzt aber in gutem Kontakt mit der Erfurter Bahnservice GmbH, von der man immer bei Bedarf einen Triebwagen mieten könne. "Das Ferkeltaxi ist zurzeit in Karsdorf stationiert", so Pollmächer.

"Es ist in original Reichsbahn-Rot mit grauem Dach lackiert." 2012 plane man Sonderfahrten bis Donndorf. Dafür müsste die Deutsche Regionaleisenbahn als Betreiberin der Strecke aber erst mal das Stellwerk in Roßleben umbauen und den Bahnübergang bei Nausitz reparieren, um wieder eine Betriebserlaubnis zu bekommen, so Pollmächer.

Er berichtete außerdem, dass die IG möglicherweise den Bahnhof Roßleben kaufen und als Vereinsdomizil nutzen will. Auch der Roßlebener Heimatverein habe Interesse bekundet, dort mit einzuziehen. "Das ist bisher nur ’ne Idee", meinte dazu Roßlebens Bürgermeister Rainer Heuchel (SPD). Er sei optimistisch, dass der Verein das Heimathaus auch nach dem 30. Juni weiter nutzen kann. Man habe den neuen Eigentümern, die ab 1. Juli Miete fordern, schriftlich verschiedene Vorschläge gemacht, sie hätten aber noch nicht reagiert.