Interkulturelle Woche in Worbis

Worbis. Gäste aus Nordwales und dem spanischen Baskenland konnte das Staatliche Gymnasium "Marie Curie" in Worbis begrüßen.

Das Erinnerungsfoto entstand vor der Ohmberghalle in Worbis.

Foto: zgt

<p>Im Rahmen des Comenius-Projektes, einem europäischen Schülerpartnerschaftsmodell, verbrachten zehn baskische und dreizehn walisische Jugendliche mit ihren Lehrern eine Woche im Eichsfeld, um gemeinsam mit Schülern ihrer Worbiser Partnerschule den seit 2011 bestehenden multilateralen Austausch und ihre gemeinsamen Aktivitäten fortzuführen.</p> <p>Unter dem Projektnahmen "Puzzling Pieces oft the European Puzzle" versteht sich jede der Schulen als ein interessantes Teil des großen europäischen Puzzles.</p> <p>Der Schwerpunkt der Projektarbeit lag im inhaltlichen Arbeiten in multinationalen Gruppen und der gemeinsamen Freizeitgestaltung.</p> <p>So wurde an zwei Tagen ein Brettspiel über die Europäische Union fertiggestellt, das Arbeitsergebnisse der vergangenen zwei Jahre zum Inhalt hatte. Außerdem standen während der Woche Besuche der Kartbahn in Obergebra und ein Aufenthalt im Grenzlandmuseum Eichsfeld an. </p> <p>Viel Spaß hatten die Worbiser Schüler mit ihren baskischen und walisischen Freunden vor allem an jenem Tag, als es zum Draisine-Fahren nach Lengenfeld/Stein ging.</p> <p>Gyin Bellis, Lehrer der "Ysgol John Bright School" in Wales, war begeistert vom Gesamtprogramm. "Wir haben jeden Moment genossen, die Lehrer und alle Schüler haben sehr von unserem Zusammentreffen profitiert", sagte er.</p> <p>Taione Bengoetxea, die am "Ies Oianguren BHI Institutua" im baskischen Ordizia unterrichtet, lobte die hervorragende Organisation der Worbiser. "Die Basken sind ein sehr stolzes Volk und sehr heimatverbunden. Es war eine schöne Erfahrung, über den Tellerrand hinauszuschauen, andere Kulturen kennenzulernen und den intellektuellen Horizont zu erweitern", so die Lehrerin. </p> <p>Ein Ausflug in die Landeshauptstadt Erfurt rundete das Kulturprogramm ab. Olav Marquordt, der das Comenius-Partnerschaftsprojekt koordiniert, ist es wichtig, dass "Schüler über die regionalen Identitäten anderer lernen, ihr Wissen erweitern, sprachliche Fähigkeiten verbessern und vor allem Toleranz gegenüber fremden Ländern und Kulturen zeigen."</p> <p/>

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