Konfirmationsfeier in Greußen

Greußen  15 Jugendliche an Pfingstsonntag konfirmiert. Posaunen und ökumenischer Chor begleitete die Feier in der St.-Martini-Kirche

Konfirmation feierten: Bastian Stecklum aus Gangloffsömmern, Ariane Klötzke, Jonas Jacob, Elisabeth Peter, Juliane Kastius, und Sarah Pohl alle aus Greußen, Tom Stock und Tim Schneider aus Grüningen, Maximilian Haupt aus Holzengel, Sophie Hoffmann aus Niedertopfstedt, Lukas Lutter aus Obertopfstedt, Niclas Montag und Ilias Kunze aus Rohnstedt und Annalena Martin sowie Alina Schäfer aus Trebra. Foto: Peter Gerogi

Konfirmation feierten: Bastian Stecklum aus Gangloffsömmern, Ariane Klötzke, Jonas Jacob, Elisabeth Peter, Juliane Kastius, und Sarah Pohl alle aus Greußen, Tom Stock und Tim Schneider aus Grüningen, Maximilian Haupt aus Holzengel, Sophie Hoffmann aus Niedertopfstedt, Lukas Lutter aus Obertopfstedt, Niclas Montag und Ilias Kunze aus Rohnstedt und Annalena Martin sowie Alina Schäfer aus Trebra. Foto: Peter Gerogi

Foto: zgt

An Pfingstsonntag, dem Geburtstag der christlichen Kirchen auf der Welt, haben wieder 15 gläubige Jugendliche, ihren Glauben an Christus, selbst in die Hand genommen.

Ihr Konfirmationsgottesdienst in der evangelischen Kirche in Greußen stand unter den Worten aus Johannes 15, Vers 1-8 „Der wahre Weinstock“.

Pfarrerin Inge Theilemann begann mit der Predigt über den Weinstock und hatte dazu extra eine Fachfrau, eine Winzerin aus dem Raum Freyburg, gespielt von Pfarrerin Esther Maria Fauß, eingeladen.

Warum hat Jesus den Vergleich mit dem Weinstock gewählt? Aus den Früchten des Weinstockes kann man wie alle wissen, Wein und Sekt machen. Und Sekt, das ist etwas besonders, den trinkt man nicht jeden Tag, sondern nur an Festtagen, erklärte Theilemann.

„ Jesus Christus ist der Weinstock und ihr seid die Reben. Der Weinstock ist alles was wir zuerst sehen. Gerade jetzt im Frühjahr, kommen die Samentriebe. Sie bringen die Trauben, da sie eng mit dem Stock verbunden sind“, sagte die Winzerin.

Alle anderen werden rausgeschnitten, damit die Kraft aus dem Stock nur in die Früchte gehen kann, so die Pfarrerin weiter. Wie oft werde in unserem Leben etwas rausgeschnitten? Wie oft meinte man, das alles so richtig sei?

Nein, der Winzer habe ein Auge auf seinen Stock und man müsse es sich gefallen lassen, dass Gott an einem arbeite, damit man die Frucht bringen könne. „Oftmals wird zurechtgestutzt, damit die Konzentration auf das Wesentliche gelingt. Wie oft haben Eure Eltern an Euch herum gestutzt, um eine Richtung vorzugeben. Es gibt Spielregeln in der Familie und auch im Leben. Das alles geschieht aus Liebe zu Euch. Gott liebt uns auch, wenn wir ihm Kopfzerbrechen bereiten, so auch Eure Eltern“, sagte Pfarrein Theilemann. „Wir können den Kontakt zu Jesu pflegen, oder es einfach laufen lassen, noch schlimmer, wenn wir uns einfach vom Stamm abklemmen. Bleibt dran am Stamm, am Gottesdienst. Kraft für Wachstum gibt es aus der Gemeinschaft“,, sagte sie und fügte noch hinzu: „Ich (Jesus) bin der Weinstock und Ihr seid die Reben. Bleibt an mir, dann bringt ihr viel Frucht.“. Dann erfolgte die Einsegnung der Konfirmanden durch beide Pfarrerinnen. Jeder bekam seinen Bibelspruch und die Gratulation durch die Kirchenältesten.

Anschließend wurde das Abendmahl gefeiert. Mit dem Dankgebet wurde der Gottesdienst beendet. Esther Maria Fauß bedankte sich bei den Konfirmierten für eine schöne Zeit, die aber nicht zu Ende sein soll. Über die extra erstellte Gruppe möchte sie auch in Zukunft mit allen in Verbindung bleiben.

Dank ging noch an alle, die zum Gelingen des Fests beitrugen, dem Posaunenchor unter Leitung von Andreas Fauß und dem ökumenischen Chor unter Leitung von Roman Stahl.

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