Landkreis gewährt Zuschuss für Seniorenbüro

Frömmstedt  Einrichtung in Frömmstedt wird wie in den Vorjahren bei Personal- und Sachkosten unterstützt

Das Evangelische Seniorenbüro Frömmstedt kann auch in diesem Jahr weiter finanziert werden – zumindest hat der Landkreis die von der Evangelischen Regionalgemeinde Kindelbrück beantragten Mittel dafür freigegeben. Der Kreisausschuss bewilligte einen Zuschuss in Höhe von 6120 Euro für Personal- und Sachkosten.

Hauptaufgabe des Seniorenbüros ist es, Gruppen, Projekte und Initiativen der Seniorenarbeit im gesamten Landkreis organisatorisch und fachlich zu unterstützen und zu begleiten, heißt es in der Beschlussvorlage. Die Gruppen- und Projektarbeit diene dazu, auf Belange der Älteren im Landkreis aufmerksam zu machen und der generationsübergreifenden Tätigkeit neue Impulse zu verleihen.

Zu den Projekten, die in den vergangenen Jahren erfolgreich umgesetzt wurden, gehören das jährliche Wiedersehensfest der über 64-Jährigen, der Ehrenamtstag, der Regionale Seniorentag, das Senioren-Sängertreffen, die Baumpflanzaktion "Baum des Jahres" und die Hobbygalerie. Ganzjährig wird zudem ein Internetcafé begleitet.

Im Zusammenhang mit dem Erstellen des Seniorenberichts des Landkreises habe es im vergangenen Jahr eine engere Zusammenarbeit des Seniorenbüros Frömmstedt mit dem Seniorenbeirat Sömmerda gegeben, die Vernetzung sei verstärkt worden, berichtete Sozialdezernent Thomas Schorcht. Das Seniorenbüro soll den Landkreis als Altenhilfeangebot unterstützen, qualifizierte und umfangreiche Angebote für die Vorruheständler und Senioren des Landkreises Sömmerda anzubieten und die Ehrenamtsarbeit weiter zu aktivieren. Das Büro werde aktiv in die Erstellung der Altenhilfeplanung einbezogen.

Der Landkreis unterstützt das Evangelische Seniorenbüro Frömmstedt bereits seit Jahren finanziell. In der Vergangenheit wurde der Zuschuss stets in der gleichen Höhe gewährt, allerdings immer vorbehaltlich der Genehmigung der Haushaltssatzung des Landkreises. Diesmal, so betonte Landrat Harald Henning (CDU), freue er sich, den Beschluss mit einem schon genehmigten Haushalt 2017 fassen zu können.

Die Evangelische Regionalgemeinde Kindelbrück erbringt selbst auch einen nicht unbeträchtlichen Eigenmittelanteil für die Arbeit des Seniorenbüros in Höhe von 6868 Euro. Neben Sachkosten entstehen dort auch Personalkosten für geringfügige Beschäftigung.

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