Lernen auf dem Lehrpfad

Wiehe  Schüler der Grundschule „Am alten Wald“ in Wiehe beenden eine erlebnisreiche Projektwoche im Schrecke-Wald

Neben verschiedenen Baumarten kann man auch Totholz – aufbereitet und ausgeschildert – am Lehrpfad besichtigen.

Foto: zgt

Eine Projektwoche im Wald der Hohen Schrecke liegt hinter den Mädchen und Jungen der Grundschule „Am alten Wald“ in Wiehe – und vom Ergebnis haben alle was: Im Kuckuckswald bei Wiehe überarbeiteten sie mit Unterstützung durch Revierförster Michael Schenke und des Heimatvereins den 1997 angelegten Lehrpfad.

„Jede Klasse bekam eine Aufgabe“, erzählt Lehrerin Annette Bucher, bei der alle Fäden zusammenliefen: „Klasse 4 hat den Baum des Jahres, die Fichte, gepflanzt, die Drittklässler beschilderten die Baumarten, die Zweitklässler hängten Fledermauskästen auf, und die Erstklässler legten Kleinbiotope wie Stein- und Laubhaufen und eine Benjeshecke an.“ Die Naturparkverwaltung Kyffhäuser beteiligte sich an der Beschilderung, die Schutzgemeinschaft Deutscher Wald und die Jagdgenossenschaft Wiehe spendierten jeweils Schautafeln, und der Imkerverein half beim Aufbau des Insektenhotels

Bei der feierlichen Eröffnung im Beisein von Lehrern, Eltern, Einwohnern und der Vorsitzenden des Schrecke-Vereins, Bürgermeisterin Dagmar Dittmer (CDU), stellten die Mädchen und Jungen ihre Arbeiten selbst vor. Vor 200 Jahren habe die Familie von Werthern den Kuckuckswald zu einem öffentlichen Park umgestaltet, blickte Hein Kubatz vom Heimatverein in die Geschichte zurück. Am Schluss gab es zur Stärkung Wurst vom Wild und Getränke.

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