Luftkurort ist um einen Spielplatz reicher

Tambach-Dietharz  Areal in Tambach-Dietharz wird mit Erde und Steinen aus dem Ort gestaltet, die über Jahre gesammelt wurden. Die Seilbahn ist 30 Meter lang.

Die neuen Spielgeräte auf dem nun freigegebenen Spielplatz in der Tambach-Dietharzer Straße des Friedens nutzen die Kinder sofort.

Die neuen Spielgeräte auf dem nun freigegebenen Spielplatz in der Tambach-Dietharzer Straße des Friedens nutzen die Kinder sofort.

Foto: Peter Riecke

Eine 30 Meter lange Seilbahn, vielfältige Klettertürme und Netze, Gelegenheiten zum Balancieren, Nestschaukeln und Sitzschaukeln, mit denen es höher hinaus geht. — Das alles zählt zu den Spielgeräte-Attraktionen des neuen Spielplatzes in der Tambach-Dietharzer Straße des Friedens, der am Mittwoch mit einem gemeinsamen Banddurchschnitt der Kinder mit Bürgermeister Marco Schütz (parteilos) zur Nutzung freigegeben wurde.

Die Spielgeräte sind bereits seit dem Frühjahr montiert, auch das Gelände mit den Sandsteinmauern war bereits gestaltet. Doch das Gras auf den ausgedehnten Flächen zwischen den Geräten und ihrer Einfassung mit Kies sollte die Chance haben, erst einmal anzuwachsen. Deshalb hat die Stadtverwaltung die Eröffnung auf 5. Juni gelegt.

Die Bauzeit betrug fünf Monate, berichtete Hannes Kleinschmidt von der Mühlhäuser Firma Garten- und Landschaftsbau Kleinschmidt, der anlässlich der Eröffnung Marco Schütz und Dajana Jakel-Hörchner aus der Abteilung Liegenschaften eine gerahmte Bildkombination übergab, die den Zustand des Geländes vor und nach dem Bau zeigt. In Hörchners Zuständigkeit im Luftkurort fallen nunmehr fünf Spielplätze. Den jüngsten hat die Gothaer Planungsgruppe 91 konzipiert und auch die Bauüberwachung übernommen. Peter Westermajer und Ralf Teske aus dem Gothaer Büro hatten zur Eröffnung sichtlich Freude daran, wie die Kinder aus der örtlichen Grundschule und die „Gallbergspatzen“ aus der Kindereinrichtung von den Geräten Besitz ergriffen.

Das Spielplatzgelände war zuvor eine Hangfläche. Sämtliche abgetragene Erde wurde zur Modellierung des Areals wieder vor Ort genutzt. Die Stadt Tambach-Dietharz hatte über Jahre Sandstein gesammelt, der nun die Kiesflächen um die Spielgeräte begrenzt und als wärmespeichernder Stein zum Verweilen einlädt. Die Spielgeräte stammen von der Berliner Seilfabrik und der Firma „Playparc“.