Mehr Verständnis für kinderreiche Familien in Weimar

Weimar  Interessenverband stellt sich und seine Ziele bei einem Treffen des Inner Wheel Clubs Weimar vor

Inner-Wheel-Präsidentin Claudia Geiken (Mitte) mit Katrin Konrad (links) und Donatha Castell.

Foto: Inner Wheel

Im Rahmen seiner monatlichen Vorträge hatte der Inner Wheel Club Weimar Vertreterinnen des Verbandes kinderreicher Familien zum Gespräch eingeladen. Claudia Geiken, die Präsidentin des Service-Clubs, begrüßte dazu in der Runde die Geschäftsführerin des 2015 gegründeten Thüringer Vereins, Katrin Konrad, sowie die Vorsitzende Donatha Castell. In einer offenen und interessierten Atmosphäre stellten die beiden Frauen die Anliegen und die Arbeit des Verbandes vor, berichtete der Weimarer Club im Anschluss an die Veranstaltung.

Der Verein mit Sitz am Weimarer Rollplatz setzt sich für Familien mit mehr als drei Kindern und deren Belange ein. Schwerpunkt ist hierbei, unter anderem auf Benachteiligungen aufmerksam zu machen. So wendet er sich beispielsweise dagegen, dass sogenannte Familienkarten bereits im Vorfeld auf zwei Erwachsene und zwei Kinder begrenzt sind. Zudem fordert der Verband mehr öffentlich finanzierte Haushaltshilfen für Familien mit vielen (kleinen) Kindern und Änderungen etwa bei der Berechnung von Kindergarten- und Hortgebühren. Auch möchte der Verein laut Inner Wheel das Unverständnis für das Lebensmodell „Großfamilie“ und die damit einhergehende verbale Diskriminierung thematisieren und ihr entgegenwirken.

Zu den Kommentaren
Im Moment können keine Kommentare gesichtet werden. Da wir für Leserkommentare in unserem Internetauftritt juristisch verantwortlich sind und eine Moderation nur während unserer Dienstzeiten gewährleisten können, ist die Kommentarfunktion wochentags von 22:00 bis 08:00 Uhr und am Wochenende von 20:00 bis 10:00 Uhr ausgeschaltet.