Obstsorten werden erhalten

Nordhausen  Neue Apfelbäume auf Streuobstwiese

Gekonnt pflanzten die Kinder die Bäume auf dem Landgut.

Foto: zgt

Die Apfelsorten „Kaiser Wilhelm“ und „Goldrenette Freiherr von Berlepsch“ bereichern jetzt das Landgut Harzrigi – auf der Streuobstwiese, teilt René Kübler, Geschäftsführer des Horizont-Vereins mit. Die Schutzgemeinschaft Deutscher Wald Landesverband Thüringen hat auch in diesem Jahr wieder alte Obstbaumsorten zur Verfügung gestellt für das Projekt „Ein Kind - Ein Baum“.

Auf der einen Seite lernen Kinder die Sorten kennen, die drohen, in Vergessenheit zu geraten. Auf der anderen Seite lebt die schöne Streuobstwiese weiter. Denn ohne Nachpflanzungen droht sie zu vergreisen – das gibt es auch bei Pflanzen.

„Pünktlich zum Anfang des Herbstes durften nun die Schüler der Klasse 6 des Hennebergischen Gymnasiums „Georg Ernst“ aus Schleusingen ihre Bäume pflanzen: Neben den Apfelsorten „Kaiser Wilhelm“ und „Goldrenette Freiherr von Berlepsch“ auch eine große schwarze Knorpelkirsche und einen Fächerbaum Gingko Biloba. Alle Schüler waren eifrig dabei und kannten manche Sorten sogar noch von ihren Großeltern“, berichtet René Kübler.

Die Mädchen und Jungen gaben den Bäumen auch noch einen eigenen Namenszusatz. „Kaiser Wilhelm“ hat den edlen Beinamen „hennenbergischer Goldapfel“ bekommen – der Gingkobaum hört etwas schlichter auf „Hubert“.

Mehr über das Landgut erfahren Sie im Internet unter www.harzer-natur-und-freizeitakademie.de.

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