Polizei fahndet nach möglichen Sexualtäter

Gerstungen  In Gerstungen ermitteln die Beamten, nachdem eine 21-jährige Einwohnerin am Donnerstag Anzeige erstattet hat.

Ein Stück Absperrband der Polizei flatterte Freitag noch an der Stelle, die neben dem Anglerheim mit als Tatort untersucht wird.

Ein Stück Absperrband der Polizei flatterte Freitag noch an der Stelle, die neben dem Anglerheim mit als Tatort untersucht wird.

Foto: Norman Meißner

In Gerstungen soll Donnerstagnachmittag eine 21 Jahre alte Frau aus dem Ort Opfer eines Sexualdelikts geworden sein. Polizeisprecherin Annett Haberecht bestätigte am Freitag eine dementsprechende Anzeige. Diese werde jetzt geprüft. „Die Kriminalpolizei Eisenach nimmt diese Anzeige sehr ernst“, erklärte die Sprecherin, weiter. Einzelheiten könnten jedoch gegenwärtig mit Verweis auf die laufenden Ermittlungen nicht mitgeteilt werden. Zur Herkunft eines möglichen Täters machte die Polizei bisher offiziell keine Angaben.

Gerüchte und Behauptungen im sozialen Netzwerk, dass im Zuge des Vorfalls ein Bewohner der Gemeinschaftsunterkunft (GU) in der Einrichtung zu Tode kam, entsprechen nach Recherchen dieser Zeitung nicht der Wahrheit. Im Zusammenhang mit den Ermittlungen zu dem Sexualdelikt gab es keinen Polizeieinsatz in der Gemeinschaftsunterkunft. Das Gelände davor wird derzeit von der Polizei stärker bestreift, auch zum Schutz der Bewohner. Es gab weder einen Schusswaffengebrauch, noch starb dort ein Mensch.

Als Tatorte nahm die Polizei das Areal am Anglerheim in Untersuhl unter die Lupe. Hier sei die Mutter der 21-Jährigen mit Polizei gesehen worden. Das Heim liegt an der illegalen Wege-Abkürzung über die Gleise zur GU. Auch am Tunnel unter den Gleisen, der offizielle Weg, wurde ermittelt.

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