Radweg bei Wintzingerode war Geschenk vom Straßenbauamt

Wintzingerode (Eichsfeld). Als vorfristiges Weihnachtsgeschenk übergab gestern das Straßenbauamt den neuen Radwegeabschnitt an der B 247 zwischen Wintzingerode und Ferna.

Doris Reuter aus Wintzingerode und Renè Brückner, Bauleiter bei der Firma TWE Uder, kam gestern die ehrenvolle Aufgabe des Bändchenschnitts zu. Foto: René Weißbach

Doris Reuter aus Wintzingerode und Renè Brückner, Bauleiter bei der Firma TWE Uder, kam gestern die ehrenvolle Aufgabe des Bändchenschnitts zu. Foto: René Weißbach

Foto: zgt

Dass er durch ein landschaftlich schönes Gebiet führt und kostengünstiger angelegt werden konnte, weil er über einen alten Bahndamm führt, freute Behördenchef Franz Rohmund. Noch ein bisschen größer war aber wohl die Freude bei den Anliegern, da sie nun den ersehnten Lückenschluss zwischen Worbis und Duderstadt haben. Sicher können Pedalritter wie Wanderer jetzt abseits der Straße die Natur genießen. Dem guten Radwegenetz zollte auch Landrat Werner Henning Lob, dem die Bahndamm-Variante zusagte und der meinte, dass sie im Südeichsfeld ebenfalls helfen würde. Und er sprach mit Blick auf Ober- und Untereichsfeld davon, dass die Verbindung Bürgerbegegnung und Miteinander fördere. Die Ortsumfahrung selbst bezeichnete Henning als "Glücksumstand, ungeachtet der Verkehrszählungen", und er hofft, dass es "gut weitergeht".

"Wir sind mit der Lösung zufrieden", meinte seinerseits Fernas Bürgermeister Erich Oberkersch. Von Helmut Funke, Stadtrat in Leinefelde-Worbis, gab es derweil gute Wünsche für die Nutzer. Um den Abschnitt touristisch noch interessanter zu machen, soll es an der Strecke bald Hinweisschilder geben, die unter anderem zur Mühlengeschichte informieren, kündigte der Lindenberger VG-Chef Horst Dornieden ebenso an wie einen handlichen Radführer. Insgesamt erstreckt sich der Radweg zwischen der Landesgrenze und Worbis auf rund 10 Kilometern. Seit Ende August wurden im ersten Abschnitt rund 2 Kilometer Radweg, im zweiten um die 240 Meter Rad- und Wirtschaftsweg gebaut. Die Kosten lagen laut Straßenbauamt bei 500.000 Euro, was drei Prozent Mehrkosten bedeutet.