Regierung folgt Ruf aus Gehren

Gehren  Stadt ist ab 1. Juli Teil von Ilmenau

Der für die Gebietsreform zuständige Staatssekretär Uwe Höhn (SPD) hat den starken Willen aus Gehren dafür verantwortlich gemacht, dass die Landesregierung der Eingemeindung der Stadt nach Ilmenau bei der Gebietsreform letzlich nachgab. „Wir haben es getan, weil ein überragendes Bürgerinteresse an so einer Fusion vorlag. Und welche Landesregierung kann so ein Bürgerinteresse ignorieren“, erklärte er jüngst beim Neujahrsempfang in Ilmenau.

Zuvor hatte ein Entwurf der Landesregierung die bisherige Verwaltungsgemeinschaft „Langer Berg“ mit Sitz in Gehren im Verbund mit der Verwaltungsgemeinschaft Großbreitenbach für die Bildung einer Landgemeinde vorgesehen.

Gegen diese Pläne formierte sich in Gehren vor allem im Stadtrat Protest: Gleich zweimal beschlossen die Kommunalpolitiker die Eingemeindung nach Ilmenau, um zu verdeutlichen, dass für sie nur diese Option in Frage kommt. Auch der Klageweg wurde nicht ausgeschlossen.

Dass der Beitritt nun zum 1. Juli dieses Jahres vollzogen werden soll, überraschte die Verantwortlichen in den Kommunen. Wie Ilmenaus Oberbürgermeister Gerd-Michael Seeber (CDU) sagte, erwarte er uch von seiner Partei im Landtag, die entsprechenden Gesetze für die Neugliederung zu unterstützen.

Zu den Kommentaren
Kommentare sind für diesen Artikel deaktiviert.