Runder Tisch und Rundfahrt für mehr Sicherheit

Schwansee  Bürgerinitiative hält an ihrem Wunsch nach einem Radweg zwischen Schwansee und Stotternheim fest

Die Premiere der Radrundfahrt für einen „alltagstauglichen, straßenbegleitenden Radweg“ von Schwansee nach Stotternheim war im vergangenen Jahr auf viel Zuspruch gestoßen .

Die Premiere der Radrundfahrt für einen „alltagstauglichen, straßenbegleitenden Radweg“ von Schwansee nach Stotternheim war im vergangenen Jahr auf viel Zuspruch gestoßen .

Foto: Gunthard Klatt

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Die Mitglieder der Bürgerinitiative „Radweg Schwansee - Stotterheim“ werden nicht müde, das Thema Sicherheit von Fahrradfahrern weiter in den Fokus zu rücken.

Ihr Wunsch ist ein alltagstauglicher, straßenbegleitender Radweg zwischen Schwansee und Stotternheim. Mit einer Rundfahrt am 5. Mai soll erneut Licht auf das Thema geworfen werden. Wie Gunthard Klatt, Mitglied der Bürgerinitiative und Vorsitzender des Kreisverbandes Bündnis 90/die Grünen, informiert, geht es den Mitgliedern darum, den Fahrrad- und den motorisierten Verkehr unbedingt auf getrennten Fahrbahnen zu führen. „Viele Bürger wollen die direkte Verbindung zum Einkaufen oder für den Weg zur Arbeit nutzen. Unter derzeitigen Bedingungen ist das Radfahren jedoch lebensgefährlich“, erklärt er.

Gestartet wird die Rundfahrt am 5. Mai jeweils um 12.30 Uhr in Schwansee (Vordere Gasse), in Kleinrudestedt (Bürgerhaus), und Kranichborn (Erfurter Straße 8). Alle Teilnehmer treffen sich in Großrudestedt und fahren von dort 12.45 Uhr von der Schule nach Alperstedt und 13.05 Uhr weiter nach Stotternheim. Von dort soll es ab 13.30 Uhr nach Schwansee gehen.

Bereits heute Abend lädt die Bürgerinitiative zu einem Runden Tisch in Schwansee ein und hat sich dazu unter anderen Vertreter des Gemeinderates, des Landratsamtes, der Stadt Erfurt, des Straßenbauamt Mittelthüringen und des Landtages eingeladen. Ziel sei es, so Klatt, die Entscheidungsträger zusammen zu führen, um konkrete Maßnahmen einleiten zu können.

Heiß diskutiert war der Radweg bereits 2017, als die Straße von Stotternheim nach Schwansee grundhaft ausgebaut wurde. „Eine Sammlung von 1230 Unterschriften bekräftige unser Anliegen “, sagt er. Das Straßenbauamt sah damals keine Notwendigkeit zum Bau eines Radweges und begründete dies damit, dass die Straße instand gesetzt, aber nicht komplett neu gebaut wurde. Verwiesen wurde auf die Kommunen, die durch die Herabstufung der Straße für den Radweg zuständig sind.

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