Schönste Mischlinge beim Ilmenauer Tierheimfest gekürt

Das Ilmenauer Tierheimfest lockte zahlreiche Besucher von Nah und Fern. Die Wahl der schönsten Mischlinge beim Ilmenauer Tierheimfest kostet die Besitzer kleiner und großer Hunde immer viel Nerven: Ist er es oder ist er es nicht?

Der vier Monate alte Shar-Pei-Mix "Lieschen" (links) von Halterin Nadin Lammel aus Frankenhain wurde zum besten kleinen Mischlingshund gewählt. Bester großer Mischlingshund wurde die dreieinhalb Jahre alte "Satura" von Halterin Michaila Stronlies aus Gräfenroda (rechts). "Satura" hat dieses Jahr schon die Rettungshundeprüfung abgeschlossen.  Foto: Ingo Herzog

Der vier Monate alte Shar-Pei-Mix "Lieschen" (links) von Halterin Nadin Lammel aus Frankenhain wurde zum besten kleinen Mischlingshund gewählt. Bester großer Mischlingshund wurde die dreieinhalb Jahre alte "Satura" von Halterin Michaila Stronlies aus Gräfenroda (rechts). "Satura" hat dieses Jahr schon die Rettungshundeprüfung abgeschlossen. Foto: Ingo Herzog

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Ilmanau. Für jeden Halter ist bekanntermaßen sein Hund mit Abstand der Schönste. Sieger wurde schließlich bei den kleinen Rassen der Shar-Pei-Mix "Lieschen" von Nadin Hammel aus Frankenhain. Zum schönsten großen Mischlingshund wurde die dreieinhalbjährige "Satura" von Michaila Stronlies aus Gräfenroda.

Jana Dehen und Varinia Bränke sammelten die Bewerbungen ein und sprachen Hundehalter an, ob sie nicht in die vierköpfige Jury möchten, die dann die Hunde beurteilt und Punkte vergibt. Festgelegte Kriterien gibt es für die Wahl nicht, die Jury ist in ihrer Entscheidung völlig frei und entscheidet auch nach dem Herzen.

Bevor die Wahl über die Bühne ging, informierte Regina Urbatschek im Beisein von Landrätin Petra Enders, Bürgermeister Volker Acker und dem Langewiesener Bürgermeister Horst Brandt über das Geschehen im Heim seit dem letzten Fest. Sie würdigte die Arbeit aller ehrenamtlichen Helfer, ohne die ein solches Fest nicht machbar wäre. Seit 23 Jahren, so die Chefin des Tierschutzvereins, betreibe sie nun Tierschutz und könne sagen, "der Tierschutzverein ist ein kleines Unternehmen geworden, das steht und fällt mit den Zuwendungen der Sponsoren". Klar sei ihr auch geworden, dass man nicht allen Tieren helfen könne, denn "Tierschutz hat auch etwas mit Ökonomie zu tun und jede Hilfe muss Aussicht auf Erfolg haben, sonst bringt es nichts."

Im Ilmenauer Tierheim werden pro Jahr etwa 250 bis 300 Katzen, darunter auch wildlebende, versorgt. Sie werden kastriert und wieder in ihre Lebensräume entlassen. Knapp 150 Hunde werden jährlich betreut, viele finden ein neues Zuhause. Zu verzeichnen sei eine verstärkte Abgabe von Hunden, in den meisten Fällenkämen sie aus sozial schwachen Schichten. Urbatschek dankte allen, die mit ihrer finanziellen Unterstützung für die Tiere sorgen.

Petra Enders und Horst Brandt lobten die Arbeit der Tierschützer und übergaben jeweils 100 Euro. Dieses und auch alles eingenommene Geld kommt den Tieren zugute.

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