Schüler auf lehrreicher Exkursion durch den Scharfensteiner Wald

Beuren (Eichsfeld)  Das kleine Zwischenhoch bot am Mittwoch ideale Bedingungen für die ungefähr 20. Waldjugendspiele, zu denen das Forstamt Leinefelde dieses Mal 280 Kinder aus zehn Schulen des Altkreises Worbis begrüßen konnte.

Lara, Henry und Leonore von der Kleeblattschule Beuren an der Waldpilz-Station. Foto: Natalie Hünger

Lara, Henry und Leonore von der Kleeblattschule Beuren an der Waldpilz-Station. Foto: Natalie Hünger

Foto: zgt

Ganz genau weiß Forstamtsleiter Elger Kohlstedt nicht mehr, wann die ersten Waldjugendspiele in seinen Revieren stattgefunden haben. Aber dass es schon sehr viele gewesen sein müssen, das erkannte man nicht zuletzt an der guten Organisation der bei den Kindern beliebten Freiluftaktion.

Dafür, dass auch dieses Mal alles reibungslos geklappt hat, sorgte das Leinefelder Forstamt aber nicht allein. Es bekam tatkräftige Unterstützung von den Nachbar-Forstämtern Bleicherode und Heiligenstadt, von der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald, vom Naturschutzbund und von der Naturparkverwaltung Fürstenhagen.

So konnten den Viertklässlern und ihren Klassenleitern fachkundige Betreuer an die Seite gestellt werden. Insgesamt kümmerten sich 27 Erwachsene darum, dass die Kinder auch alle 15 Stationen im Scharfensteiner Wald gefunden haben und keines von ihnen unterwegs verlorengegangen ist.

Den Startschuss gab Elger Kohlstedt selbst. Mit drei weiteren Jagdhornbläsern machte er die Kinder mit den Signalen der Jäger bekannt. Das kurze Anspiel quittierten die kleinen Zuhörer spontan mit Zugabe-Rufen. „Das hatten wir auch noch nicht“, freute sich der Forstamtschef und erfüllte den Kleinen den Wunsch natürlich gern. Als die dann begeistert Beifall klatschten, erklärte Kohlstedt ihnen: „Applaus ist das Brot des Künstlers. Vielen Dank für das Frühstück!“

Und dann wünschte er den Schülern gesellige, bildende und sportliche Stunden im Wald. Der Parcours war wie immer abwechslungs- und lehrreich. Eine neue Disziplin war das Bogenschießen. Aber auch die traditionellen Wettkämpfe, bei denen zum Beispiel Schnelligkeit beim Sägen oder Teamgeist beim Fortbewegen auf Baumstammscheiben gefragt war, machten wieder viel Spaß.

Während die Kinder nach dem Stationsbetrieb auf die Ergebnisse warteten, konnten sie testen, wie stark ein Pferd ist und lernen, wie es im Wald eingesetzt wird. Dann stand fest, welche drei Klassen dieses Mal eine besonders dicke Prämie für die Klassenkasse einheimsten: Platz 1 belegte die Grundschule Brehme. Platz 2 schaffte die Grundschule Breitenworbis und Platz 3 die Klasse 4 a der Grundschule in Dingelstädt. Aber auch alle anderen Klassen bekamen am Mittwoch eine kleine Finanzspritze.

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