Schüler aus dem Wartburgkreis holten Gold und Silber

Mühlhausen  24. Waldjugendspiele des Thüringer Forstamtes Hainich-Werratal und der Stadt Mühlhausen rund um das „Weiße Haus“

Als Forstwirt machte Christian Hitzner Schüler der Evangelischen Grundschule Mühlhausen mit Arbeiten im Forst bekannt. Foto: Daniel Volkmann

Als Forstwirt machte Christian Hitzner Schüler der Evangelischen Grundschule Mühlhausen mit Arbeiten im Forst bekannt. Foto: Daniel Volkmann

Foto: zgt

Zwar hatte die Klasse 4b der Grundschule „Am Hainich“ aus Behringen beim Umstapeln von Holz nicht die beste Zeit vorgelegt, doch am Ende aller zehn Stationen der diesjährigen Waldjugendspiele im Mühlhäuser Stadtwald ging das Team aus dem Wartburgkreis als klarer Sieger hervor.

Auf den Plätzen 2 und 3 folgten die Klasse 4a/b der Grundschule „Nessetal“ aus Wenigenlupnitz (Wartburgkreis) und die Arbeitsgemeinschaft „Naturerleben“ der Freien Gemeinschaftsschule „Janusz Korczak“ aus Mühlhausen.

An den 24. Waldjugendspielen des Thüringer Forstamtes Hainich-Werratal und der Stadt Mühlhausen hatten sich insgesamt 15 Klassen aus zehn Schulen des Wartburg- und Unstrut-Hainich-Kreises beteiligt.

An den verschiedenen Stationen wurden Fragen zum Wald zur Jagd, zur Arbeit im Wald oder zur Bestimmung von Tieren und Pflanzen gestellt.

Besonders viel Spaß haben den Mädchen und Jungen natürlich die Geschicklichkeits- und Schnelligkeitstests zu Themen rund um den Wald bereitet. So das Wettsägen, der Zapfenzielweitwurf oder das Baumscheibenspiel. Mächtig gejubelt haben beispielsweise die Schüler der 4. Klasse der Gemeinschaftsschule Rodeberg aus Struth, als sie einen Stapel Holz 30 Meter weiter getragen haben und mit 1,20 Minuten eine Bestzeit vorlegen konnten. Damit waren die Schüler aus Struth und Eigenrieden immerhin noch drei Sekunden schneller als der Gesamtsieger aus Behringen. So freute sich Klassenlehrerin Birgit Mier mit ihren Schülern über das gute Abschneiden an der Station „Holz umstapeln“.

Derweil wurde es für die Teilnehmer aus der Evangelischen Grundschule Mühlhausen an der Station „Forstwirtschaft“ spannend. Der Forstwirt Christian Hitzner stellte die Schüler nämlich vor recht knifflige Aufgaben. Denn den verschiedenen Holzarten aus dem Stadtwald und Hainich waren in Form von Scheiben zu unterschieden. Als Klassensprecher Ben Frerichs mit „Eiche“ eine richtige Lösung verkündete, freuten sich alle. Bei der nächsten Holzart lagen die Mühlhäuser Schüler allerdings daneben. Gut kannten sich die 17 Mädchen und Jungen der Klasse 4b aus der Vogteischule Oberdorla beim Betsimmen verschiedener Blätter aus. So wurden sie von der Waldpädagogin Maria Jung gelobt, als man beispielsweise der Bergahorn erkannt hatte. Dass die Schüler überhaupt zum Veranstaltungsort rund um das „Weiße Haus“ am Mühlhäuser Stadtwald kommen konnten, haben sie der Laubgenossenschaft Oberdorla für den bereitgestellten Bus zu verdanken. Auch weitere Sponsoren unterstützen die Aktion.

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