Seifenkistenrennen in Hötzelsroda: Karoline Helm rollt erneut am schnellsten

Hötzelsroda  Seifenkistenrennen zum 10. Kinderfest des Heimatvereins Hötzelsroda. Höchstgeschwindigkeit wird gemessen. 17 Teilnehmer in sieben Kisten.

Auf einer Startrampe geht es für die Teilnehmer los beim Seifenkistenrennen des Heimatvereins Hötzelsroda

Auf einer Startrampe geht es für die Teilnehmer los beim Seifenkistenrennen des Heimatvereins Hötzelsroda

Foto: Jensen Zlotowicz

17 Starter, sieben Seifenkisten und eine Siegerin aus Eisenach – so lässt sich das zehnte vom Heimatverein Hötzelsroda organisierte Kinderfest mit Blick auf den Wettbewerb in Kurzform bringen. Dahinter freilich steckt weit mehr, denn der Samstag bot Kindern im Eisenacher Ortsteil nicht nur schnelle Fahrten auf der etwa 700 Meter langen Strecke.

Beim Seifenkistenrennen in Hötzelsroda gewinnt nicht der, der die Distanz am schnellsten zurücklegt, sondern bei wem die höchste Geschwindigkeit an einer Stelle kurz vor dem Ziel gemessen wird. Natürlich spielt die Bauart der „Kiste“ neben der Hangabtriebskraft und Reibung eine große Rolle. Der Heimatverein, das Kinder- und Jugendzentrum „Alte Posthalterei“ und das Kinderheim im Palmental Eisenach steuerten ihre Seifenkisten für die Teilnehmer bei. Dazu kamen vier „Rennwagen“ in Privatbesitz. Die „Kiste“ des Heimatvereins dürfte das letzte (lesbare) Indiz für das frühere Technologie- und Berufsbildungszentrum (TBZ) in Wilhelmsthal sein. Dort wurde die Kiste nämlich mal gebaut.

Mit 36 Sachen und damit als die Schnellste wurde Karoline Helm gemessen. Nick Hünsdorf (33 km/h) und John Malsch (32 km/h) folgten auf den Plätzen. Damit wiederholte Karoline Helm ihren Vorjahreserfolg.

Die Mitglieder des Heimatvereins um Waldimar Nitschke hatten beste Voraussetzungen für ein vergnügliches Seifenkistenrennen mit zwei Läufen geschaffen. Die Messtechnik für die Geschwindigkeit steuerte die „Posthalterei“ bei.

Was den Organisatoren noch fehlt, ist eine Vorrichtung, mit der die Seifenkisten wieder bergauf transportiert werden können ohne dabei Muskelkraft aufwenden zu müssen. Das soll bei der nächsten Auflage mit einem Stahlseil und einem Quad erfolgen. Am Samstag war für Väter oder Kinder noch Bergaufschieben angesagt.

Beim anschließenden Kinderfest im Ortszentrum wurde dem Nachwuchs allerhand geboten, darunter Ponyreiten. Erwachsene trafen sich dort derweil zu Kaffee und Kuchen.

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