Stotternheim: Netto-Abriss folgt Neubau mit neuem Konzept

Stotternheim  Netto geht in die Verlängerung. Stotternheim muss in diesem Jahr im Zelt einkaufen.

Als wäre er nie dagewesen: Der Netto-Markt von Stotternheim wurde dem Erdboden gleichgemacht. Demnächst wird ein Neubau hochgezogen.

Als wäre er nie dagewesen: Der Netto-Markt von Stotternheim wurde dem Erdboden gleichgemacht. Demnächst wird ein Neubau hochgezogen.

Foto: Hartmut Schwarz

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >

Es dauerte knapp 14 Tage, dann war die Kaufhalle weg. Bevor diese Möglichkeit des Einkaufs in Stotternheim den Baggern zum Opfer fiel, wurde für eine Übergangslösung in der Stotternheimer Straße gesorgt. Auf einer ehemaligen Lagerfläche wurde in einer Seitenstraße ein Verkaufszelt errichtet. Der Ortsfremde muss schon genau Ausschau halten – die Hinweise sind wesentlich kleiner, als zuvor am Rande des Gewerbegebietes.

Wie von Christina Stylianou, der Leiterin Unternehmenskommunikation von Netto Marken-Discount, bestätigt wurde, folgt dem Abriss ein Neubau. Die Netto-Filiale in Stotternheim werde dem neuen Netto-Konzept angepasst, um den Kunden ein moderneres Einkaufserlebnis bieten zu können. Ziel des neuen Konzeptes sei es, die Marktatmosphäre zu beruhigen, Designelemente anzupassen und die Struktur für den Kunden besser erkennbar zu machen. Sprich: Die Orientierung zu erleichtern. Die Farbgebung des Filialauftritts wird sich hier im Innen- und Außenbereich an der Unternehmensfarbe Gelb orientieren. Zudem wird teilweise zugunsten einer freien Sicht auf Deckenhänger verzichtet, so dass das Filialgesamtbild sehr „aufgeräumt“ bzw. „beruhigt“ wirkt.

Die Stotternheimer Kundschaft erhofft sich vor allem breitere Gänge und ein größeres Angebot. Auf ein Datum der Wiedereröffnung wollte man sich bei Netto nicht festlegen – im Ort gemunkelt wird, dass dies noch im Dezember passieren soll. Offen gelassen wurde auch, ob der neue Markt über ein Café und einen Backshop verfügen wird, so wie es bei anderen Filialen der Kette inzwischen Usus ist. Fest steht dagegen, dass am alten Standort gebaut werde.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >
Kommentare sind für diesen Artikel deaktiviert.