Suche nach Wohnmobil-Standort beginnt von vorn

Sondershausen  Der Wirtschaftsausschuss lehnte Alternativvorschlag am Sondershäuser Volksplatz ab. Nun sollen auch die Bebraer Teiche und das Schloss geprüft werden.

Einen Platz an den idyllisch gelegenen Bebraer Teichen für Wohnmobill-Touristen zu schaffen, wird im Stadtrat schon seit Jahren gefordert.Archiv-Foto: Nico Kiesel

Einen Platz an den idyllisch gelegenen Bebraer Teichen für Wohnmobill-Touristen zu schaffen, wird im Stadtrat schon seit Jahren gefordert.Archiv-Foto: Nico Kiesel

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Keine drei Monate hatte der Vorschlag für den neuen Wohnmobilstandort am Sondershäuser Volksplatz Bestand. Jetzt sucht die Stadtverwaltung wieder nach einem neuen Platz für Touristen in ihren mobilen Heimen.

Die Mitglieder des Wirtschaftssausschusses im Stadtrat hatten den Standort am Volksplatz im Sondershäuser Wippertor abgelehnt und die Stadtverwaltung aufgefordert, eine Alternative zu finden, sagte Hauptamtsleiter Stefan Schard. Ein Wohngebiet sei kein geeigneter Standort, hieß es. Die Umgebung und die Qualität des Standortes sollten stimmen.

Zuvor hatte Bürgermeister Joachim Kreyer (CDU) angekündigt, dass in diesem Jahr endlich eine Lösung für das seit Jahren bestehende Problem des von allen Seiten als ungeeignet empfundenen Standortes in der Hospitalstraße gefunden werden sollte. Ohnehin war der Standort 2004 zur Landesausstellung nur eine Notlösung gewesen.

Man wolle die finanziellen Mittel bereitstellen, um die Verlegung des Wohnmobilstandortes zu ermöglichen. Der bisherige Platz bietet beispielsweise gegen Entgelt einen Stromanschluss.

Besonders Gerhard Axt von der Nubi hatte den Platz in der Hospitalstraße Jahr für Jahr kritisiert. Er bezeichnete den Platz als ungeeignet, so abseits der Stadt an einer Ausfallstraße gelegen. Er empfahl seit Jahren den Wohnmobilbesitzern eine Stelle an den Bebraer Teichen anzubieten, die ein touristischer Anziehungspunkt seien.

Die Teiche, aber auch die Kiesgrube oder am Schloss seien die Standorte, die man nun auch als Alternative prüfen werde, kündigte Schard an. Er machte aber auch deutlich, dass das nicht so einfach werden wird. Das Schlossgelände sei zwar schön und biete alles, was man als Tourist suche, die Nähe zur Innenstadt, als auch eine hübsche Aussicht. Aber das Gelände gehöre der Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten und man müsse das Thema erst diskutieren. Blieben noch die Bebraer Teiche und die Kiesgrube am Rand des Schlossparks.

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