Guten Morgen, Eichsfeld: Trecker auf der Straße

Silvana Tismer bittet um gegenseitige Rücksichtnahme.

Silvana Tismer, Lokalredaktion Eichsfeld

Silvana Tismer, Lokalredaktion Eichsfeld

Foto: Olaf Schäfer

Die weiten Felder und die dazugehörigen Landwirte sorgen im ländlichen Raum für unser aller täglich Brot, das ist etwas, was nicht zu hoch eingeschätzt werden kann und unsere Dankbarkeit voll verdient hat.

Nun sind aber im Frühjahr und zur Erntezeit die Landmaschinen aber nicht nur eben auf den Äckern, sondern auch auf den Straßen unterwegs. Irgendwie müssen sie ja auch auf die Felder gelangen und mit der Ernte wieder in die Betriebe. Logisch. Dafür haben ich großes Verständnis.

Aber eines ärgert doch. Nämlich wenn ein Traktor, mit oder ohne Hänger, eine lange Autoschlange hinter sich sammelt und stur weiter auf der Bundes- oder Landesstraße bleibt, obwohl es durchaus Einbuchtungen und Möglichkeiten gibt, kurz rechts ranzufahren und den Rest durchzulassen. Was habe ich da schon für waghalsige Überholmanöver gesehen, die fast ins Auge gingen, weil jemand aus der Schlange nach kilometerlanger Zuckelei die Geduld verlor. In der Schweiz ist es genau geregelt, wann ein Traktor die Schlange vorbeilassen muss, sonst kann es richtig teuer werden. Bei uns ist es das nicht.

Paragraf eins der Straßenverkehrsordnung spricht von gegenseitiger Rücksichtnahme. Darum, liebe Landwirte und Treckerfahrer: Wenn es geht, einfach mal rechts ran, das verhindert Unfälle und allen geht es besser.