Über das Israel-Bild in der DDR

Weimar  Forscher hält morgen Vortrag am DNT

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Gemeinsam mit der Landeszentrale für politische Bildung und dem Bürgerbündnis gegen Rechtsextremismus Weimar lädt das DNT am morgigen Dienstag ins Foyer zu einer Buchvorstellung des neu erschienenen Sammelbandes „Antisemitismus in der DDR. Manifestationen und Folgen des Feindbildes Israel“ ein. Dessen Herausgeber Wolfgang Benz ist ein international anerkannter Experte der Vorurteils- und Antisemitismusforschung. Der inzwischen emeritierte Professor für Zeitgeschichte lehrte von 1990 bis 2011 an der Technischen Universität Berlin und leitete bis 2011 das von ihm gegründete Berliner Zentrum für Antisemitismusforschung.

Vor dem Hintergrund einer neu auflebenden Fremdenfeindlichkeit und zunehmendem Antisemitismus wird Benz die Traditionen und Wirkungen judenfeindlicher Ressentiments und des negativen Israelbildes in der DDR bis heute in den Blick nehmen. Die Moderation übernimmt Peter Reif-Spirek, stellvertretender Leiter der Landeszentrale.

Dienstag, 4. Juni, 19 Uhr; DNT, Foyer; Eintritt frei

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