Weimar: Jugendbegegnungsstätte nutzt Zwangspause für Sanierungsarbeiten

Katrin Neugebauer (links) und Karin Kopietz haben die EJBW für ihre Gäste vorbereitet.

Katrin Neugebauer (links) und Karin Kopietz haben die EJBW für ihre Gäste vorbereitet.

Foto: Katrin Wagner / EJBW Weimar

Weimar.  Arbeiten an Heizung, Bädern und der Veranstaltungstechnik in der Jenaer Straße

Die Bäder in der Europäischen Jugendbildungs- und Jugendbegegnungsstätte Weimar (EJBW) sind komplett saniert worden. Sie gingen 1999 in Betrieb und wurden über die Jahre stark beansprucht. Jetzt sind die Nasszellen besser ausgeleuchtet, pflegeleichter gestaltet und bieten mehr Ablagefläche für die Utensilien der Gäste.

„Wir konnten die corona-bedingte Schließung gut nutzen, um das Bauvorhaben umzusetzen. Im Normalbetrieb wäre das bei einer Auslastung von bis zu 70 Prozent so nicht möglich gewesen“, sagt der Pädagogische Leiter Eric Wrasse. An der EJBW finden mehr als 500 Bildungsveranstaltungen pro Jahr statt. Sie verzeichnet dabei rund 28.000 Übernachtungen.

Die Renovierung umfasste die Erneuerung der Heizungsrohre in zwei Häusern und die Renovierung der Bäder in 17 Zimmern. Bis Ende 2021 ist die Erneuerung und Ergänzung der Seminar- und Veranstaltungstechnik geplant. Finanziert werden die Maßnahmen für 200.000 Euro aus dem Landeshaushalt.

Seit Juni ist die EJBW wieder eröffnet. Sie beherbergt Gruppen aus dem ganzen Bundesgebiet. Internationale Gäste erwartet sie im Juli/August zum Yiddish Summer Weimar. Für ein Kinderferiencamp in der ersten Schulferienwoche können sich auch Kinder aus Weimar anmelden.