Weitere Abschnitte des Nesseradweges offiziell freigegeben

Molschleben (Landkreis Gotha). Die Eröffnung von zwei Abschnitten des Nessetalradweges wurde mit Kindergärten, Bauleuten, Bürgermeistern, VG-Chefs und Planern gefeiert. Der vorletzter Bauabschnitt erhält schon eine Schwarzdecke.

Blick von oben auf die nun offiziell freigegebene Brücke über die Nesse im Bauabschnitt 9 des Nessetal-Radweges. Foto: Peter Riecke

Foto: zgt

So ein Radweg muss eine Sache sein, die vielen Menschen sehr am Herzen liegt. Denn obwohl die Bauabschnitte 8 und 9 des Nessetal-Radweges sowie die Brücke über die Nesse seit Mai fertig sind und nur wegen des Hochwassers die Eröffnung in Juni ins Wasser fiel, waren gestern die Brücke und das Umfeld voller Menschen.

Vom Ersten Beigeordneten der Landkreises, Helmut Marx, über die Vorsitzenden der Verwaltungsgemeinschaften Nesseaue und Mittleres Nessetal, deren Verwaltungsmitarbeitern, Bürgermeistern der umliegenden Gemeinden, Gemeinderatsmitgliedern, Planern, Baufachleuten, Landwirten bis zu Tourismusmanagern und Vertretern der Regionalen Aktionsgruppe Gotha-Ilmkreis-Erfurt, die jeweils die Förderwürdigkeit der Bauabschnitte bestätigt hatten, waren fast alle anwesend, die in mehr oder weniger leitender Funktion an der Entstehung des Radweges beteiligt waren.

Weil die endgültige Fertigstellung des dann über 50 Kilometer langen Radweges in Sichtweite rückt, galt der Dank auch dessen Vätern, die Ende der neunziger Jahre alles auf den Weg brachten. Victor Zipprodt und der jetzige CDU-Landtagsabgeordnete Jörg Kellner ließen es sich als ehemalige VG-Vorsitzende von Nesseaue und Mittleres Nessetal nicht nehmen, noch einmal auf den Grundgedanken der mit rund 90 Prozent geförderten Investition hinzuweisen, das — wie auch Arndt Schulz, der heutige Nesseaue-VG-Chef betonte — völlig unterbewertete Areal touristisch aufzuwerten, führen doch landwirtschaftliche Weg vom Radweg in die Orte hinein, wo Gaststätten, Pensionen und Heimatmuseen locken.

Zurzeit noch im Bau sind die Abschnitte zwischen Warza und Bufleben. In diesen Tagen wird bereits Schwarzdecke aufgebracht. Noch 2013 will man auch dort fertig sein. Eine verbesserte Streckenführung bei Pferdingsleben ist bereits im Gespräch.

Wenn Letztgenanntes erfolgreich verläuft, sind es über 50 Kilometer, die von Erfurt bis zum Verkehrslandeplatz Kindel bei Eisenach unter idealen Bedingungen meist weit ab vom Abgase produzierenden Verkehr geradelt werden können.

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