Wie Berlingeröder Vorschulkinder stolze Baumpaten wurden

Berlingerode (Eichsfeld). Steppkes der Tagesstätte „Löwenzahn“ pflanzten 20 Bergahorne, die Gemeinde ihrerseits 500 Bäume am Rotenberg.

Alle Mädchen und Jungen der Kindertagesstätte „Löwenzahn“ bekamen nach der Pflanzaktion eine Urkunde über ihre Baumpatenschaft. Foto: privat

Foto: zgt

Einen nicht alltäglichen Kindergartentag erlebten jetzt die Mädchen und Jungen der Berlingeröder Tagesstätte „Löwenzahn“. Denn sie bekamen nicht nur Besuch von Revierförster Raik Scheffler und dem stellvertretendem Bürgermeister Daniel Bertram, auf dem Programm stand am Mittwoch eine Baumpflanzaktion. Sie trug das Motto „Ein Kind – ein Baum“. Initiiert hatte die wieder die „Schutzgemeinschaft Deutscher Wald“.

Zusammen mit den Gästen machten sich die Steppkes auf den Weg. Ihr Ziel war der Gemeindeweg in Richtung Immingerode. Dort sollten diesmal zwanzig Feldahorne, der Baum des Jahres 2015, gepflanzt werden. Wie Raik Scheffler berichtete, sponserte die Schutzgemeinschaft die Pflanzen, Forstdienstleister Michael Richter nahm derweil kostenlos die Bohrungen vor. Mittlerweile sei es eine schöne Tradition geworden, dass in jedem Jahr die Vorschulgruppe die kleinen Bäumchen in die Erde bringt, erzählte Kindergartenleiterin Monika Kellner.

Jeder Baum trägt ein Namensschildchen

Und das macht die Kleinen jedes Mal ungemein stolz, denn sie legen nicht nur fleißig Hand an, jedes Kind bekommt zudem eine Urkunde überreicht und übernimmt die Patenschaft für den selbst gepflanzten Baum. Damit es keine Verwechslungen gibt, wird an jedem ein Schild mit dem Namen des Kindes befestigt. Bereits eine Woche zuvor waren die Erwachsenen mit gutem Beispiel vorangegangen, hatten Revierförster Raik Scheffler, Bürgermeister Simon Bley, sein Stellvertreter Daniel Bertram sowie zahlreiche weitere Helfer 500 Bäume am Hang des Rotenberges in den Boden gebracht.

Diese Aktion steht laut Scheffler im Zusammenhang mit dem Bestreben der Gemeinde Berlingerode, von der Monokultur Fichte weg und hin zu einem gesunden Mischwald zu kommen. Aus diesem Grund seien bereits in der Vergangenheit verschiedene Bäume gepflanzt worden, darunter unter anderem Eiben, Wildäpfel, Elsbeeren, Weißtannen, Eichen, Linden und Bergahorne.

Zu den Kommentaren