Thüringen blickt zur Bundestagswahl besonders auf den Wahlkreis 192, zu dem Weimar, das Grammetal und Erfurt gehören. Er gilt als der „Promi-Wahlkreis“ schlechthin. Wir stellen die Direktkandidaten in der Reihenfolge vor, wie deren Namen letztlich auch auf dem Stimmzettel stehen.
Was können Sie im Bundestag für Ihren Wahlkreis erreichen?
Für den Wahlkreis setze ich mich für ein klares Vorankommen ein – besonders im Bereich Tourismus. Weimar ist eine Weltmarke mit immensem Potenzial, das wir weiter stärken und nachhaltig nutzen müssen. Gleichzeitig ist es mein Ziel, die wirtschaftliche Entwicklung zu fördern, Bürokratie abzubauen und die Herausforderungen in der Bildung endlich zu verbessern. Profiteur sind alle gleichermaßen: Bürger und Unternehmen.
Was ist das größte Problem in Ihrem Wahlkreis, und wie wollen Sie es lösen?
Allen voran sehe ich das Abschaffen von Auflagen und Vorschriften auf der Prioritätenliste ganz oben. Im Weimarer Land liegt der Fokus auf der Stärkung des ländlichen Raums. Dies beinhaltet den Ausbau der digitalen Infrastruktur, die Unterstützung der Landwirtschaft und die Sicherstellung einer angemessenen medizinischen Versorgung.
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Sind Sie schon mal von einem ausländischen Arzt behandelt worden, und waren Sie an seiner Herkunft interessiert?
Ja, ich wurde bereits von ausländischen Ärzten behandelt. Für mich steht die Qualität der medizinischen Versorgung im Vordergrund, unabhängig von der Herkunft. Natürlich finde ich es interessant zu erfahren, aus welchem Land ein Arzt stammt, welche Beweggründe nach Thüringen geführt haben und wie er oder sie als Fachkräfte hier Fuß fassen. Meinen Daumen hat er übrigens hervorragend hinbekommen.
Welchen Handwerker haben Sie zuletzt benötigt, und wie schnell ist er gekommen?
Meine Handwerkerinnen an der Schere – die Mitarbeiterinnen der Friseur Masson AG – sind nicht die einzigen Fachkräfte, auf die ich zählen kann. Auch in anderen handwerklichen Bereichen habe ich qualifizierte Mitarbeiter, die zahlreiche Handwerksarbeiten abdecken. Sollte dennoch ein Spezialist erforderlich sein, kann ich auf langjährige, vertrauensvolle Partnerschaften mit Fachbetrieben der Region zurückgreifen, die stets hervorragende Arbeit leisten.
Haben Sie einen Lieblingsort in der Region?
In Weimar genieße ich es besonders, den Tangotanzenden auf dem Theaterplatz zuzuschauen – ein wunderbares Zusammenspiel aus Musik und Lebensfreude vor historischer Kulisse. Im Weimarer Land schätze ich die Ruhe in Hetschburg sowie rund um Ettersburg.
Wie oft nutzen Sie Bus und Bahn, und welche Erfahrungen haben Sie gemacht?
Ich nutze regelmäßig die Bahn, um zu den Berufsverkehrszeiten zwischen Erfurt und Weimar schneller zu sein. Auch bei Fahrten nach Berlin hat die ICE-Verbindung zwischen München und Berlin enorme Vorteile mit sich gebracht. Generell überwiegen positive Erfahrungen.



