Minderheitsregierung in Thüringen vereinbart – Unrechtsstaat anerkannt

Erfurt.  „Die DDR war eine Diktatur, kein Rechtsstaat.“ Im Koalitionsvertrag hat Rot-Rot-Grün in einer Präambel die DDR als Unrechtsstaat anerkannt. Daraus erwachse besondere Verantwortung.

Linke, SPD und Grüne haben sich auf einen Vertrag für eine Minderheitsregierung geeinigt. In dem Vertrag definieren die drei Partner gemeinsame Vorhaben. Wie sich die Ministerien zusammensetzen, ist noch offen. - Im Bild: Anja Siegesmund (Grüne), Susanne Hennig-Wellsow (Linke) und Wolfgang Tiefensee (SPD) bei der Verkündung (v.l.n.r.).

Linke, SPD und Grüne haben sich auf einen Vertrag für eine Minderheitsregierung geeinigt. In dem Vertrag definieren die drei Partner gemeinsame Vorhaben. Wie sich die Ministerien zusammensetzen, ist noch offen. - Im Bild: Anja Siegesmund (Grüne), Susanne Hennig-Wellsow (Linke) und Wolfgang Tiefensee (SPD) bei der Verkündung (v.l.n.r.).

Foto: Elmar Otto

Linke, SPD und Grüne haben sich am Mittwoch abschließend auf einen Vertrag zur Bildung einer rot-rot-grünen Minderheitsregierung geeinigt. In der Präambel ist auch ein Passus zur DDR als Unrechtsstaat und zur SED-Geschichte enthalten. Die Formulierung sei „eins zu eins“ aus dem vorherigen rot-rot-grünen Koalitionsvertrag übernommen worden, sagte Linke-Landes- und Fraktionschefin Susanne Hennig-Wellsow. „Die DDR war eine Diktatur, kein Rechtsstaat“, heißt es dort. Weil durch unfreie Wahlen bereits die strukturelle demokratische Legitimation staatlichen Handelns gefehlt habe, weil jedes Recht und jede Gerechtigkeit in der DDR ein Ende haben konnte, wenn einer der kleinen oder großen Mächtigen es so wollte, weil jedes Recht und jede Gerechtigkeit für diejenigen verloren gewesen sei, die sich nicht systemkonform verhielten, „war die DDR in der Konsequenz ein Unrechtsstaat“. Daraus erwachse besondere Verantwortung. Der Koalitionsvertrag gebe Antworten auf ökologische, infrastrukturelle und demografische Fragen, sagte Hennig-Wellsow.

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