Nach dem Lockdown: Gesundheitsministerin besucht Fitnessstudio in Eisenach

Peter Rossbach
Gesundheitsministerin Heike Werner (Mitte)  informierte sich im Fitnessstudio „Impuls“ in Eisenach über den Start nach der Wiederöffnung bei Carsten Kahl (2.v. links) und Nancy Ludwig (rechts). Mit dabei auch die Linke-Landtagsabgeordneten Kati Engel (2.v.rechts), Anja Müller (3. von links) und Sascha Bilay (links)

Gesundheitsministerin Heike Werner (Mitte)  informierte sich im Fitnessstudio „Impuls“ in Eisenach über den Start nach der Wiederöffnung bei Carsten Kahl (2.v. links) und Nancy Ludwig (rechts). Mit dabei auch die Linke-Landtagsabgeordneten Kati Engel (2.v.rechts), Anja Müller (3. von links) und Sascha Bilay (links)

Foto: Peter Rossbach

Eisenach.  Ministerin Heike Werner informiert sich im Fitnessstudio „Impuls“ in Eisenach nach dem Neustart.

Klagen und Jammern ist nicht das Ding von Nancy Ludwig und Carsten Kahl vom Fitnessstudio „Impuls“ in der Clemensstraße. Dabei waren die Fitnessstudios mit die Letzten, die nun wieder öffnen durften. Das weiß Thüringens Gesundheitsministerin Heike Werner (Linke) natürlich, die dem Studio einen Besuch abstattete, um von dort eine Einschätzung aus der Praxis zu bekommen.

Monatelange Schließzeiten, die Notwendigkeit umzubauen und umzuräumen haben natürlich in der Bilanz Spuren hinterlassen. Die Zahl der Mitglieder ist um rund 100 auf nun etwa 550 gefallen, und noch läuft der Betrieb auch etwas zögerlich an. Aber im Impuls will man sich nicht unterkriegen lassen. „Wir freuen uns, dass es endlich wieder losgeht. Uns haben unsere Mitglieder gefehlt“, sagt Nancy Ludwig.

Einige haben ihre Mitgliedsbeiträge als Unterstützung weitergezahlt, dafür ist man dankbar. Genauso wie für die staatlichen Hilfen, die das Überleben gesichert haben. Im Kursraum wurde der komplette Teppichboden rausgerissen und durch hygienisch besser zu reinigenden Belag ersetzt. Die Trainingsgeräte wurden weiter auseinander gestellt.

Die Mitglieder können sich über eine App ins Studio für eine bestimmt Zeit einloggen und darüber auch die jeweilige Auslastung der Studios checken.

„Sie können mir glauben, wir haben uns die Sache nicht leicht gemacht und immer wieder abgewogen“, so Ministerin Werner. Aber Sport und Training in geschlossenen Räumen habe der Gesundheitsschutz am Ende doch immer wieder den Ausschlag gegeben, die Studios noch nicht zu öffnen. Sie war voll des Lobes für die getätigten Investitionen und den Elan und Mut, mit denen man beim Impuls geschulten und erfahrenen Trainern geschieht, umso besser.“