150.000 Euro wurden in den Kindergarten in Birkenfelde investiert

Fröhliches Lachen und ein buntes Stimmengewirr konnte man schon vor der Tür des Birkenfelder Kindergartens hören. Gerade waren die Familien sowie viele interessierte Dorfbewohner, die Geistlichen und VG-Chef Thomas Heddergott von der Dankandacht gekommen, nun öffnete sich die Pforte zum Tag der offenen Tür und für eine gemütliche Kaffeerunde.

Nalah ist unternehmungslustig. Doch ein Mittagsschläfchen in den neuen Kindergartenbetten findet auch sie toll. Foto: Sigrid Aschoff

Nalah ist unternehmungslustig. Doch ein Mittagsschläfchen in den neuen Kindergartenbetten findet auch sie toll. Foto: Sigrid Aschoff

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Birkenfelde. "Bei uns ist nichts mehr wie es war. Jeder Raum wurde umgestaltet. Von der Haustür bis zur letzten Nische - überall wurde etwas gemacht. Wo mein Büro jetzt ist, waren zum Beispiel die Räume des Bürgermeisters", sagt Leiterin Maria Opfermann und strahlt. Rund 150.000 Euro wurden in die Umgestaltung und Sanierung der katholischen Einrichtung investiert, die nun auch Platz für die Kleinen ab einem Jahr hat. Die bekamen unter anderem einen ganz niedlichen Schlafraum mit einem besonderen Doppelstockbett.

"Das lieben sie und freuen sich, wenn sie in die kleinen Höhlen gehen können", erzählt Maria Opfermann. Den Hauptteil der Kosten, so erklärt sie, habe die politische Gemeinde tragen, und auch die Caritas habe sich in das Projekt eingebracht. Während die Erwachsenen sich umsahen und danach bei einem Plausch eine Tasse genossen, nahmen die Mädchen und Jungen ihr neues, farbenfrohes und geräumiges Reich in Besitz. 32 Steppkes werden hier von fünf Erzieherinnen betreut. 14 kommen aus dem kleinen Eichsfelddorf Schönhagen. Anfang Juli war der Startschuss für die Baumaßnahme gefallen, von da an wurde rekordverdächtig schnell gearbeitet. Die Firmen legten sich wie die Feuerwehr ins Zeug. Die Kinder und ihre Erzieherinnen bezogen derweil das Pfarrzentrum.

"Hier fühlten wir uns gut aufgehoben", blickt die Leiterin zurück. Beim Wiedereinzug haben dann auch Mamas, Papas, Omas und Opas mit angefasst, sodass nun ein neuer Abschnitt für die zwanzig Vier- bis Sechsjährigen in der Sonnenblumen-Gruppe und die maximal 12 der Ein- bis Dreijährigen in der Käfergruppe beginnen kann. Am Samstagnachmittag vermittelten alle den Eindruck, dass das Werk gelungen ist und sich die kleinen Hausherren hier sichtlich wohlfühlen. Doch nicht nur am Einweihungstag bot die Einrichtung reichlich Abwechslung. Auch sonst ist hier immer etwas los. "Wir sind zum Beispiel regelmäßig zu Besuch im Altersheim, so zum Martinssingen, wo wir auch unsere Laternen mitnehmen.

Das ist immer eine schöne Sache, an der beide Seiten viel Freude haben", sagt Maria Opfermann und ergänzt:"Wir machen ab und an auch zusammen Gymnastik." Sportlich sind die Kindergartenkinder und die Betreuerinnen allemal. Einmal pro Woche geht es in die benachbarte Turnhalle, die der Gemeinde gehört. Die darf genutzt werden und bietet einen idealen Platz zum Toben und Bewegen. Das soll aber längst nicht heißen, dass es nicht raus geht. Da der Wald nur fünf Minuten entfernt ist, sind die Kleinen auch dort oft anzutreffen. Da gibt es einen Bach, die Bäume und kleine Felsen - viele Dinge, die die Fantasie anregen. Es können Hütten gebaut und Naturmaterialien zum Basteln gesammelt werden. "Und", so sagt Maria Opfermann und schmunzelt, "weil wir Gummistiefel haben, wird auch mal durch das Wasser gewatschelt".

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