Artern lässt Kleinbahnbrücke prüfen

Artern  Hälfte der Kosten für einen neuen Bohlenbelag könnte die Stadt aus dem Förderprogramm Leader bekommen

Über die Kleinbahnbrücke in Artern führt der Unstrut-Radwanderweg. Der Belag muss erneuert werden, damit die Überfahrt auch weiterhin sicher ist. Foto: Holger John

Über die Kleinbahnbrücke in Artern führt der Unstrut-Radwanderweg. Der Belag muss erneuert werden, damit die Überfahrt auch weiterhin sicher ist. Foto: Holger John

Foto: zgt

Vor der Entscheidung, ob die Stadt den Belag der Kleinbahnbrücke erneuern lässt, soll jetzt erst mal ein Gutachter prüfen, wie standsicher das Bauwerk noch ist. Denn für den neuen Brückenbelag rechnet man mit Kosten von immerhin 44 000 Euro. Und die will man nicht auf einen maroden Unterbau legen.

Der Bohlenbelag muss erneuert werden, weil der Unstrut-Radwanderweg über die Brücke führt. Artern hat offenbar auch gute Chancen, die Kosten für die Reparatur mindestens zur Hälfte aus dem EU-Fördertopf des Programms Leader für die ländliche Region gefördert zu bekommen. Das sagte Bürgermeisterin Christine Zimmer (CDU) im Stadtrat. Sie habe mit der Leader-Regionalmanagerin Daniela Ott-Wippern über das Projekt gesprochen. Zurzeit gebe es im Kyffhäuserkreis noch nicht so viele kommunale Projekte, die sich um Leader-Mittel bemühen. Bevor Artern Fördermittel bekommen kann, muss die Stadt allerdings einen beschlossenen Haushalt haben. Deshalb soll jetzt mit Hochdruck am Haushaltsentwurf 2016 gearbeitet werden und im März noch einmal eine Stadtratssitzung stattfinden, damit das Projekt noch vor Beginn der Fahrrad-Hochsaison abgeschlossen werden kann.

Das Geld für die Erneuerung soll allerdings nur ausgegeben werden, wenn auch der Unterbau der Brücke noch lange hält. Müsste sie in wenigen Jahren gesperrt werden, würde sich auch ein neuer Belag nicht lohnen.

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