Weimar. Seit zwei Jahren gilt das Prostituiertenschutzgesetz – doch sowohl Frauenrechtlerinnen als auch die Vertreter des Gewerbes fordern weiter dringend seine Überarbeitung.

Es geht um Sex im Oberlichtsaal der einstigen Weimarer Gewerbebank, genauer gesagt: um Bezahl-Sex. Auf sechs Tischen steht je ein Schild mit einer mehr oder weniger kontroversen These zur Prostitution, jeweils vertreten von Landesbeamten, Frauenrechtlerinnen, Sozialarbeitern und einer Berliner Prostituierten.