Erfurt. Vor zwei Jahren wurden der Thüringer Awo-Manager Michael Hack und seine ebenfalls bei der Awo beschäftigte Ehefrau fristlos gekündigt. Kommende Woche beginnt nun das Regressverfahren gegen Hack.

Bei der juristischen Aufarbeitung des Skandals um die Thüringer Arbeiterwohlfahrt (Awo) wird kommende Woche ein neues Kapitel aufgeschlagen: War es bisher nur darum gegangen, dass sich Michael Hack, Ex-Chef der Awo AJS gGmbH, und seine Ehefrau Petra Köllner-Hack, Ex-Geschäftsführerin der Awo Soziale Dienste gGmbH Gotha, gegen ihre fristlose Kündigung vor zwei Jahren zur Wehr setzen, ist Hack in der nun anstehenden Verhandlung Beklagter. Die AJS fordert von ihm 967.500 Euro zuzüglich Zinsen in Höhe von fünf Prozent als Schadensersatz.