Weimar. Die Vorsitzende der neuen Partei BSW über die Chancen in Thüringen, Bodo Ramelow und eine mögliche Zusammenarbeit mit der AfD.

Ein Besprechungsraum in einem Weimarer Nobelhotel. Sahra Wagenknecht sieht aus wie fast immer. Sie trägt ein rotes Kostüm, die schwarzen Haare sind streng frisiert, das Lächeln ist verbindlich, aber auch nicht mehr. Seit knapp zwei Wochen amtiert sie als Vorsitzende einer Partei, die so heißt wie sie selbst: „Bündnis Sahra Wagenknecht“. Und diese Partei will in Thüringen antreten – in dem Land, in dem sie 1969 geboren wurde und das regiert wird von der Linken, mit der sie jetzt konkurriert. Wir sprachen mit ihr darüber.