Auf der A71 zwischen Heldrungen und Autobahndreieck Südharz rollt der Verkehr

Feierliche Freigabe der 18 Kilometer langen Strecke

Foto: zgt

<p>Kyffhäuserkreis. "Die Autobahn ist eine absolute Bereicherung für die Region. Hoffentlich geht es nun auch mit der Industriegroßfläche schnell voran", sagte Arterns Bürgermeister Wolfgang Koenen (Linke) im Gespräch mit unserer Zeitung. "Was lange währt wird endlich gut", meinte Dirk Brandenburger, Technischer Geschäftsführer der Planungs- und Baugesellschaft Deges, bei der feierlichen Verkehrsfreigabe. 2009 war Baubeginn. "Es gab so manche Schwierigkeiten und Hindernisse", sagte er und erinnerte an an das Braunkohlealtbergbaugebiet sowie die Klage bei der Vergabe der Leitplanken (TA berichtete). So wurde man nicht wie geplant im Dezember mit dem A71-Teilstück fertig. "Die Autobahn wird die Bundesstraße deutlich entlasten", betonte Brandenburger. Er dankte für die politische Unterstützung und hatte eine nicht enden wollende Namenliste, wer zur Feier des Tages alles begrüßt werden sollte. </p> <p>"Mit der Autobahn wachsen Sachsen-Anhalt und Thüringen ein weiteres Stück zusammen", so Thomas Webel (CDU), Verkehrsminister von Sachsen- Anhalt. "Sind wir in Deutschland noch tauglich für Großprojekte?", fragte sein Thüringer Kollege Christian Carius (CDU) - ein Anspielung auf Elbharmonie, Flugplatz Berlin und Stuttgart 21. Er antworte mit Blick auf Thüringen mit einem klare Ja. "Die Autobahn bringt Wohlstand in die Region. Wir bauen sie für die Menschen, denken auch an Fledermäuse", sagte er. 190 Millionen Euro wurden in den 18 Kilometer langen Autobahnabschnitt investiert. 27 Brücken, davon vier große, zwei Anschlussstellen, ein Autobahndreieck und die Parkplatz/WC-Anlage "Hohe Schrecke" gebaut. "Ich hoffe, dass der Lückenschluss der A71 bis zur Anschlussstelle Sömmerda bis Ende 2014 fertig ist", sagte Jan Mücke (FDP), parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für Bau und Verkehr bei der Festveranstaltung.</p>

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