Bildungsexperte fordert mehr Ganztagsschulen - Thüringen liegt im Mittelfeld

Erfurt  Gutes Mittelfeld mit viel Luft nach oben in einzelnen Positionen. So fasst der Bildungsexperte Nils Berkemeyer den Thüringer Befund im bundesweiten „Chancenspiegel 2017“ zusammen. Auch innerhalb des Bundeslandes gibt es große Unterschiede.

Ist die Ganztagsschule besser fürs Kind? Viele Eltern in Deutschland sehen das so. Zumindest bewerten Mütter und Väter, deren Nachwuchs länger betreut wird, die individuelle Förderung deutlich positiver. Symbolfoto: Julian Stratenschulte/dpa

Ist die Ganztagsschule besser fürs Kind? Viele Eltern in Deutschland sehen das so. Zumindest bewerten Mütter und Väter, deren Nachwuchs länger betreut wird, die individuelle Förderung deutlich positiver. Symbolfoto: Julian Stratenschulte/dpa

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Der Professor an der Universität Jena gehört zu den Autoren der Studie, die jährlich die Bildungsgerechtigkeit der Schulsysteme vergleicht. Die hat sich laut Erhebung deutschlandweit verbessert, im Detail gibt es allerdings große Unterschiede. Mit Blick auf die Entwicklung der Ganztagsschulen habe er angesichts der Verlautbarungen aus der Politik für Thüringen mehr erwartet, so der Schulpädagoge. Gerade diese Schulform sei geeignet, um unterschiedliche Voraussetzungen auszugleichen und mehr Schülern die Chance eines höheren Schulabschlusses zu bieten. Hier gebe es auch innerhalb des Bundeslandes große Unterschiede. Während es etwa in Jena keine weiterführende Schule mehr gibt, die nicht auch zum Abitur führt, seien vor allem in ländlichen Bereichen zu wenig solcher durchlässigen Angebote zu finden. Angesichts der demografischen Entwicklung sei allerdings gerade in solchen strukturschwachen Gebieten der Ausbau von Ganztagsschulen ein Gebot von Chancengleichheit. Dabei legt er Wert darauf, dass echte Ganztagsschulen an allen Schultagen Angebote am Nachmittag vorhalten müssen.

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