Björn Höcke von Opel-Protestkundgebung abgedrängt

Eisenach  Vertreter der Thüringer AfD, unter ihnen der AfD-Landesvorsitzende Björn Höcke, sind bei einer Protestkundgebung vor dem Opel-Werk in Eisenach abgedrängt worden.

Björn Höcke (Bildmitte) wird von Opel-Mitarbeitern und Gewerkschaftern bei der Protestkundgebung vor dem Opel-Werk Eisenach abgedrängt.

Björn Höcke (Bildmitte) wird von Opel-Mitarbeitern und Gewerkschaftern bei der Protestkundgebung vor dem Opel-Werk Eisenach abgedrängt.

Foto: Jens-Ulrich Koch

Als Björn Höcke und weitere AfD-Anhänger an den Protesten teilnehmen wollten, gab es lautstarke Unmutsbekundungen unter den Demonstrationsteilnehmern. Letztlich wurde den Politikern der Zutritt zur Kundgebung vor dem Opel-Werk Eisenach verwehrt.

An der Kundgebung nahm auch Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow (Linke) teil. Dieser rief Unternehmens- und Arbeitnehmervertreter zur Rückkehr an den Verhandlungstisch auf. „Die Differenzen müssen dort ausgeräumt werden“, sagte Ramelow.

Nach Angaben der IG Metall ist bisher nur die Produktion eines großen Geländewagens mit einer Jahresstückzahl von unter 100.000 Fahrzeugen für Eisenach im Gespräch. Damit hätten nur knapp 1000 der derzeit 1800 Beschäftigten eine Perspektive, sagte ein Gewerkschaftssprecher.

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