Bürgermeister und Landrätin weisen Vermutungen über Atombomben im Jonastal zurück

Arnstadt (Ilm-Kreis). Bürgermeister und Landrätin weisen Vermutungen eines Trios zurück.

Ralf Ehmann gehört dem Trio an, das nach etlichen Eigenrecherchen Atombomben im Jonastal bei Arnstadt vermutet. Foto: Michael Keller

Ralf Ehmann gehört dem Trio an, das nach etlichen Eigenrecherchen Atombomben im Jonastal bei Arnstadt vermutet. Foto: Michael Keller

Foto: zgt

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >

Auf den Beitrag „ Mythos Jonastal: Wir gehen davon aus, dass es fünf Atombomben sind“, der in der Arnstädter Lokalausgabe der Thüringer Allgemeine erschien, reagierten gestern Landrätin Petra Enders und Arnstadts Bürgermeister Alexander Dill.

„Im Ergebnis der bereits erfolgten Untersuchungen gehen wir davon aus, dass sich keine Atombomben im Jonastal befinden“, so die klare Aussage der Stadt Arnstadt als die unmittelbar für das Areal zuständige Ordnungsbehörde.

„Unmittelbar nach Eingang einer Kampfmittelverdachtsanzeige am 12. Januar dieses Jahres hat die Stadt Arnstadt die notwendige Detailaufklärung in Gesprächen mit allen Beteiligten – insbesondere zur Verdachtsstelle – durchgeführt. Daraufhin fand am 8. Februar eine großflächige Untersuchung der vom Anzeigeerstatter markierten Verdachtsstelle durch eine Fachfirma mit modernster Technik statt. Letztendlich gab es keinerlei Hinweise im Sinne einer Erhärtung oder gar einer Bestätigung des vom Anzeigeerstatter gemeldeten Kampfmittelverdachts“, so Alexander Dill.

Landrätin Petra Enders wies zudem explizit darauf hin, dass es sich beim benannten Gebiet um ein Naturschutzgebiet handelt. „Hier gilt die Naturschutzgebietsverordnung. Das heißt: Das Verlassen der Wege ist streng untersagt. Gleiches gilt für Grabungen, Bohrungen und für jegliche Eingriffe in die geschützte Natur. Zuwiderhandlungen werden geahndet.“ Damit warnte sie davor, hier weitergehende Laien-Untersuchungen durchzuführen.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >
Zu den Kommentaren